25 June 2026, 12:18

Rassistischer Angriff auf Bahnmitarbeiter in Gelsenkirchen eskaliert gewaltsam

BPOL NRW: Zugbegleiterin bei Ticketkontrolle im Arm und Rücken gebissen - Bundespolizei ermittelt

Rassistischer Angriff auf Bahnmitarbeiter in Gelsenkirchen eskaliert gewaltsam

Am Donnerstagnachmittag kam es am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen zu einem gewalttätigen Vorfall. Ein 42-jähriger Nigerianer aus Gelsenkirchen griff während einer Routinekontrolle in der S-Bahn-Linie S2 einen 31-jährigen Zugbegleiter an. Der Streit eskalierte, nachdem der Fahrgast kein vorgeschriebenes Fahrradticket vorweisen konnte.

Gegen 14:15 Uhr hatte der Zugbegleiter, ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn, den Mann nach seinem Ticket gefragt. Zwar besaß dieser ein gültiges Deutschlandticket, jedoch fehlte die zusätzliche Fahrradkarte. Als der Fahrgast auf den fehlenden Nachweis hingewiesen wurde, reagierte er aggressiv: Er beschimpfte den Zugbegleiter rassistisch, entriss ihm das Ticket und griff ihn an.

Die Situation spitzte sich weiter zu, als sich der Fahrgast drohend vor den Zugbegleiter stellte. Er schlug mehrfach auf ihn ein, traf ihn unter anderem ins Gesicht und biss ihn in den Arm sowie in den Rücken. Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei, die vor Ort die beiden Männer trennte.

Die Beamten fanden den verletzten Zugbegleiter mit mehreren Verletzungen vor und brachten ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Zudem sicherten sie die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Zugbegleiter wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt. Die Ermittler werten nun die aufgezeichneten Bilder aus, um den Vorfall aufzuklären. Dem Fahrgast drohen aufgrund der Attacke rechtliche Konsequenzen.

Quelle