25 March 2026, 12:24

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen – doch die Marken bleiben stark

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend in den projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit steigenden Ölpreisen – doch die Marken bleiben stark

Henkel, der Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 47.000 Mitarbeiter, wobei weniger als ein Fünftel in Deutschland ansässig ist. Trotz wirtschaftlicher Belastungen bleibt die Nachfrage nach seinen Produkten in den wichtigsten Märkten stabil.

In den vergangenen sechs Monaten – von Oktober 2025 bis März 2026 – verzeichnete Henkel ein moderates Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent. Treiber dieses Anstiegs waren vor allem die Schwellenmärkte, insbesondere die Region Asien-Pazifik (plus 7 Prozent) und Lateinamerika (plus 5 Prozent). Dagegen gingen die Umsätze in Nordamerika und Europa leicht um 1 bis 2 Prozent zurück, was unter anderem auf Inflation und stärkeren Wettbewerb zurückzuführen ist.

Die steigenden Ölpreise haben die Kosten für Rohstoffe, Lieferketten und Logistik in die Höhe getrieben. Zulieferer und Speditionen verlangen von Henkel inzwischen höhere Preise, was die finanzielle Belastung verstärkt. Um diese Mehrausgaben auszugleichen, setzt das Unternehmen auf die Qualität seiner Produkte, um Preiserhöhungen zu rechtfertigen.

Henkel-Chef Carsten Knobel warnte, dass ein Aufschub von Preisanpassungen die Folgen der Krise verschärfen könnte. Dennoch zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, dass die aktuellen Herausforderungen nicht das gesamte Jahr über anhalten werden. Marken wie Persil und Schwarzkopf genießen nach wie vor eine hohe Kundenbindung – selbst bei steigenden Preisen.

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2021 erzielte Henkel einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro, was seine globale Präsenz unterstreicht. Zwar spürt das Unternehmen die Auswirkungen der höheren Ölpreise indirekt, setzt aber weiterhin auf die Stärke seiner Marken, um die Krise zu meistern. Der Fokus liegt darauf, den Spagat zwischen Kostendruck und dem Erhalt des Kundenvertrauens zu schaffen.

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