25 March 2026, 20:22

FDP vor Führungswechsel: Strack-Zimmermann signalisiert Teamlösung mit Kubicki oder Höne

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsnahe Initiative, mit Menschen, die einen Hammer und Sichel halten und Text mit organisatorischen Informationen.

FDP vor Führungswechsel: Strack-Zimmermann signalisiert Teamlösung mit Kubicki oder Höne

Die FDP steht vor einem Führungswechsel, nachdem sie bei den jüngsten Landtagswahlen schwere Verluste erlitten hat. In Baden-Württemberg stürzte die Partei von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent 2026 ab und verlor damit alle Sitze im Landtag. Ähnliche Einbrüche gab es in Rheinland-Pfalz, wo die FDP von 5,5 auf 2,1 Prozent fiel und ebenfalls aus dem Parlament ausschied.

Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann Signalbereitschaft für eine gemeinsame Spitzenkandidatur mit Wolfgang Kubicki gezeigt. Sie betont, dass Zusammenarbeit entscheidend sei, um das Vertrauen in die Partei wiederherzustellen.

Strack-Zimmermann und Kubicki hatten erstmals nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg über ein mögliches gemeinsames Ticket gesprochen. Sie bezeichnete Kubicki als einen gradlinigen, erfahrenen Politiker mit hoher öffentlicher Bekanntheit. Gleichzeitig wies sie Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht miteinander arbeiten – stattdessen ergänzten sie sich, da sie unterschiedliche Wählergruppen ansprächen.

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Neben Kubicki brachte Strack-Zimmermann auch den FDP-Vizevorsitzenden Henning Höne als möglichen Partner ins Spiel. Sie schätzt Höne als politisch erfahren ein und sieht in ihm einen Vertreter der Generation, die die Zukunft der Partei prägen werde. Ein Führungsteam aus ihr, Kubicki und Höne wäre angesichts der aktuellen Krise der FDP sinnvoll, argumentierte sie.

Die schwachen Wahlergebnisse in den Ländern haben den Druck auf einen Wandel verstärkt. Während Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die deutlichsten Verluste verzeichneten, zeigen ähnliche Trends in anderen Regionen, wie tief die Krise reicht. Strack-Zimmermanns Vorschläge zielen darauf ab, die FDP durch die Vereinigung verschiedener Flügel unter einer gemeinsamen Strategie zu stabilisieren.

Die Partei steht nun vor einer entscheidenden Weichenstellung in der Führungsfrage, während sie versucht, sich von den Wahlniederlagen zu erholen. Strack-Zimmermanns Bereitschaft, mit Kubicki oder Höne zusammenzuarbeiten, unterstreicht den Fokus auf Erfahrung und Einheit. Das Ergebnis der anstehenden Gespräche wird zeigen, wie die FDP nach den herben Verlusten in zentralen Bundesländern weitermachen will.

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