CDU Solingen drängt auf Transparenz beim digitalen Lernen an Schulen
Albin ReisingCDU Solingen drängt auf Transparenz beim digitalen Lernen an Schulen
Die Solinger Christdemokraten (CDU) fordern Antworten zum Stand des digitalen Lernens an den örtlichen Schulen. Die Partei verlangt von der Verwaltung Auskunft darüber, wie viele von der Stadt bereitgestellte digitale Endgeräte an jeder Schule verfügbar sind. Zudem will die CDU Klarheit über gemeldete Probleme, die den digitalen Unterricht beeinträchtigen.
Die Union fordert detaillierte Informationen zur aktuellen elektrischen Infrastruktur in Solingens Schulen. Eine zuverlässige Stromversorgung sei entscheidend für einen effektiven Digitalunterricht, argumentiert die Partei. Ohne diese könne ein reibungsloser Ablauf – ob im Präsenz-, Hybrid- oder Distanzunterricht – nicht gewährleistet werden.
Darüber hinaus möchte die CDU wissen, ob Schulleitungen, Lehrkräfte oder Eltern auf Störfaktoren hingewiesen haben, die die digitale Bildung behindern. Sollten Mängel festgestellt werden, verlangt die Partei Kostenschätzungen sowie Zeitpläne für die notwendigen Modernisierungen, um die Schulen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.
Langfristig setzt sich die CDU für eine städtische Digitalstrategie ein. Diese soll gezielte Investitionen in die Schulen priorisieren und einen dauerhaften Zugang zu verlässlicher, moderner und altersgerechter Ausstattung sichern. Die Strategie solle zudem mit möglichen Förderprogrammen abgestimmt werden, etwa mit dem nordrhein-westfälischen „Plan für gute Infrastruktur“.
Ziel der CDU ist eine klare Digitalstrategie, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen zugeschnitten ist. Dieser Ansatz soll den Unterricht in allen Formaten ohne Unterbrechungen ermöglichen. Die Partei betont, dass die Verbesserung von Infrastruktur und Ausstattung der Schlüssel dazu sei.
