Zoll beschlagnahmt 836 unversteuerte E-Zigaretten in Euskirchener Kiosk
Marit CichoriusZoll beschlagnahmt 836 unversteuerte E-Zigaretten in Euskirchener Kiosk
Zollbeamte aus Aachen haben in einem Kiosk in Euskirchen 836 unversteuerte und teilweise nicht konforme E-Zigaretten beschlagnahmt. Bei der Aktion wurden zudem nicht rückverfolgbarer Tabak und eine verbotene Waffe sichergestellt. Gegen den 19-jährigen Verkäufer wurde nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Die Razzia erfolgte mit Unterstützung des Euskirchener Ordnungsamts. Die Prüfer entdeckten die Waren sowohl offen ausgestellt als auch hinter einer Zwischendecke versteckt. Zudem beschlagnahmten sie über ein Kilogramm Wasserpfeifentabak, der das vorgeschriebene Steuerzeichen fehlte.
Ein Klappmesser lag offen auf einem Tisch im Laden. Die Behörden entfernten die Waffe und übergaben sie der örtlichen Polizei zur weiteren Bearbeitung.
Seit Juli 2022 unterliegen Nikotinprodukte für E-Zigaretten in Deutschland der Steuerpflicht. Ab dem 1. Januar 2025 steigt der Steuersatz auf 0,26 Cent pro Milliliter. Einweg-E-Zigaretten, die hierzulande verkauft werden, dürfen gesetzlich maximal zwei Milliliter Flüssigkeit enthalten.
Dem Verkäufer droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung. Zu den beschlagnahmten Gegenständen zählten unversteuerte E-Zigaretten, illegaler Tabak und ein verbotenes Messer. Der Zoll bestätigte, dass die Produkte die gesetzlichen Vorgaben für den Verkauf in Deutschland nicht erfüllten.






