Wie Sprüth Magers von Berlin aus die globale Kunstwelt prägt
Die Galerie Sprüth Magers zählt zu den renommiertesten Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. 1991 von Monika Sprüth und Philomene Magers gegründet, hat sie sich zu einer globalen Größe mit Standorten in London, Los Angeles und New York entwickelt.
Ihre Wurzeln liegen in Köln, doch seit 2008 ist das Flagship-Haus in Berlin-Mitte etabliert – in einem ehemaligen Ballsaal an der Oranienburger Straße. Schnell avancierte der Ort zu einem zentralen Anlaufpunkt für avantgardistische Kunst. Hier wurden bereits Ausstellungen bedeutender Künstler wie Robert Elfgen, Thomas Demand und Jenny Holzer gezeigt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Fotografie, mit Werken von Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer, die regelmäßig präsentiert werden. Zudem förderte die Galerie in Berlin aufstrebende Talente wie Thomas Scheibitz und George Condo. Im Laufe der Zeit weitete sich das Künstlerspektrum über Europa hinaus aus und umfasst heute prägende Persönlichkeiten wie Barbara Kruger, Cindy Sherman und John Baldessari.
Was einst als einzelne Galerie begann, ist heute auf vier Kontinenten vertreten. Die Vision der Gründerinnen machte Sprüth Magers zu einer internationalen Plattform für mutige, experimentelle Kunst.
Noch immer prägt die Galerie von ihrem Berliner Stammsitz aus die zeitgenössische Kunstszene. Mit ihrer globalen Ausrichtung und einem vielfältigen Künstlerportfolio festigt sie ihren Ruf als eine der führenden Institutionen des Fachs. Ihr Erbe spiegelt Jahrzehnte kuratorischen Ehrgeizes und stetiger Expansion wider.






