08 June 2026, 06:15

US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt und freigelassen

BPOL NRW: Lebensmunition im Handgepäck - Amerikaner muss nun Rede und Antwort stehen

US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt und freigelassen

65-jähriger US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Am Flughafen Köln/Bonn wurde ein 65-jähriger US-Amerikaner kontrolliert, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. September 2025, als der Mann sich auf den Abflug nach Palma de Mallorca vorbereitete.

Wie die Bundespolizei bestätigte, war die Munition funktionsfähig. Der Passagier, der angab, Hobbyschütze zu sein, konnte keine plausible Erklärung dafür liefern, wie die Patrone in sein Handgepäck gelangt war.

Die Behörden nahmen den Mann vorläufig fest, ließen ihn jedoch gegen eine Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro wieder frei. Dadurch konnte er seine Reise nach Spanien fortsetzen. Ihm drohen nun jedoch strafrechtliche Konsequenzen nach dem deutschen Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz.

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Die Behörden warnten erneut davor, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen schwere rechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Die Ermittlungen in dem Fall laufen noch.

Nach Zahlung der Kaution startete der Flug planmäßig. Ein eventuelles Strafverfahren wird über weitere Sanktionen wegen des Waffenverstoßes entscheiden. Die Flughafenkontrollen bleiben weiterhin streng – sowohl für Passagiere als auch für ihr Gepäck.

Quelle