30 April 2026, 02:24

Tragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach Doppelerfassung

Rote und weiße Tram bei einem Unfall an der Straße mit Menschen in der Nähe und einem Gebäude im Hintergrund.

Tragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach Doppelerfassung

73-Jährige nach Tram-Unfall in Bremen-Tenever getötet

Am Montagnachmittag ist eine 73-jährige Frau im Bremer Stadtteil Tenever ums Leben gekommen, nachdem sie von einer Straßenbahn erfasst worden war. Der Vorfall löste massive Behinderungen aus, da Rettungskräfte aufgrund einer großen Menschenmenge von Schaulustigen nur schwer an die Unfallstelle gelangen konnten. Beide beteiligten Straßenbahnfahrer erlitten einen Schock durch den Unfall.

Die Frau war zunächst mit einer Straßenbahn kollidiert, zu Boden gestürzt und anschließend von einem zweiten Fahrzeug frontal erfasst worden. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und verstarb noch am Unfallort; ein Notarzt stellte kurz darauf ihren Tod fest.

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Im Anschluss versammelten sich etwa 250 Schaulustige am Ort des Geschehens und behinderten die Bergungsarbeiten der Rettungskräfte. Die Polizei musste eingreifen, persönliche Daten aufnehmen und beschlagnahmte das Handy einer Person, die sich weigerte, den Bereich zu verlassen. Gegen einige der Anwesenden wird nun rechtlich vorgegangen – das unnötige Verweilen an Unfallstellen kann mit Bußgeldern oder sogar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Die Sankt-Gotthard-Straße blieb bis etwa 17:45 Uhr komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen weiterhin. Die beteiligten Straßenbahnfahrer erhalten nach dem erlittenen Schock psychologische Unterstützung. Unterdessen warnten die Behörden die Bevölkerung vor den rechtlichen Konsequenzen, die mit der Behinderung von Einsatzkräften an Unfallorten verbunden sind.

Quelle