29 April 2026, 09:28

Strabag wächst kräftig und meistert spektakuläre Brückenverlegung im Rekordtempo

Ausführliches Konstruktionsplan-Detailbild einer Brücke mit beschrifteten Bauelementen wie Balken und Seilen von einer Buchseite.

Strabag wächst kräftig und meistert spektakuläre Brückenverlegung im Rekordtempo

Strabag, Deutschlands größtes Bauunternehmen, verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein kräftiges Wachstum. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um vier Prozent auf 94,9 Millionen Euro kletterte. Zudem gelang dem Konzern ein technisches Meisterstück: Erstmals in seiner Geschichte verlagerte das Unternehmen einen 40.000 Tonnen schweren Brückenabschnitt im Ganzen – ohne Demontage.

Unter der Führung von CEO Stefan Kratochwill, der im Februar 2025 die Geschäftsleitung übernahm, hat Strabag eine deutliche Wende eingeleitet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schoss um 58 Prozent auf 129,4 Millionen Euro in die Höhe. Auch der Auftragsbestand wuchs um 13 Prozent und erreichte bis Ende Juni einen Wert von 28,4 Milliarden Euro.

Ein Höhepunkt der Ingenieurskunst war die Verlegung der A45-Talbrücke in Rinsdorf. Die Fachleute verschoben einen 485,5 Meter langen Abschnitt – inklusive Pfeiler und Fundament – um 20 Meter zur Seite, ohne das Bauwerk zu zerlegen. Die intakte Verlagerung der 40.000 Tonnen schweren Konstruktion markiert einen Meilenstein im Schwer- und Ingenieurbau.

Kratochwill, Absolvent des Maschinenbaustudiums an der Technischen Universität Wien, betont die zentrale Bedeutung von Infrastruktur für moderne Volkswirtschaften. Sie sei das "Lebenselixier" des Wirtschaftswachstums und treibe durch Arbeitsplatzschaffung und verbesserte Rahmenbedingungen für Unternehmen die Wertschöpfung voran. "Jeder in Infrastruktur investierte Euro" – so der Manager – "erzeugt ein Vielfaches an wirtschaftlichem Nutzen."

Strabag festigt seine Marktführerschaft mit einem Marktanteil von fünf Prozent in Österreich und zwei Prozent in Deutschland. Zudem investiert das Unternehmen jährlich über 20 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Parallel plant Österreich für 2025 Infrastrukturausgaben in Höhe von 9,9 Milliarden Euro – das entspricht zwei Prozent der Wirtschaftsleistung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit steigenden Umsätzen, einem wachsenden Auftragsbestand und innovativen Großprojekten unterstreicht Strabag seine Schlüsselrolle im europäischen Bausektor. Die konsequente Ausrichtung auf Infrastrukturinvestitionen passt dabei in die gesamtwirtschaftliche Strategie und festigt die Position des Konzerns als wichtiger Industrieplayer. Die Expansion schreitet voran – getrieben von technologischem Know-how und wirtschaftlicher Weitsicht.

Quelle