SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Landesgelder für Oberhausener Schulen und lehnt AfD-Kontakte ab
Albin ReisingSPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Landesgelder für Oberhausener Schulen und lehnt AfD-Kontakte ab
Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Im Gespräch ging er auf Bedenken zur Schulfinanzierung, Vorurteile gegenüber Gemeinschaftsschulen und seine Haltung zu politischer Zusammenarbeit ein.
Zimkeit betonte, dass die Wahl einer bestimmten Schulform nicht über die Intelligenz eines Schülers entscheide. Vielmehr spiegle sie dessen Ausgangschancen und familiären Hintergrund wider. Er sprach sich deutlich gegen die Bewertung von Schülern anhand ihrer Schulart aus.
Der Politiker kritisierte zudem das Land Nordrhein-Westfalen dafür, die Verantwortung für Schulverbesserungen auf die Stadt Oberhausen abzuwälzen. Seine Forderung: Das Land müsse mehr Mittel bereitstellen, um strukturelle Mängel zu beheben und Schulen besser auszustatten. Da er in der Nähe der Gesamtschule Weierheide lebt, kennt er die räumlichen Herausforderungen der Einrichtung aus eigener Anschauung und fordert direkte Landesinitiativen.
Zur politischen Zusammenarbeit machte Zimkeit klar, dass er mit allen demokratischen Parteien kooperiere, Kontakte zur AfD jedoch kategorisch ablehne. Die Partei bezeichnete er als rechtsextrem und warf ihr vor, „Hass und Verachtung gegenüber Menschen, die anders sind“, zu schüren. Gleichzeitig lobte er die Bundesregierung für die Bereitstellung hoher Investitionsmittel für Schulen und äußerte die Hoffnung, dass ein Großteil dieser Gelder in den Städten ankomme – dort, wo die Verantwortlichen am besten wüssten, wo Neubauten oder Sanierungen nötig seien.
Zimkeit unterstrich, dass die Kommunen bei der Verwendung dieser Mittel ein Mitspracherecht haben sollten, da sie die Bedürfnisse vor Ort am besten kennten.
Das Treffen zeigte Zimkeits Engagement für bessere Schulfinanzierung und seine klare Distanz zur AfD. Er forderte das Land auf, die Verantwortung für die Verbesserung der Schulinfrastruktur nicht auf die Kommunen abzuwälzen, sondern selbst aktiv zu werden. Seine Aussagen unterstrichen zudem die Bedeutung von Gemeinschaftsschulen und fairen Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler.






