Said El Malas spätes Tor bringt Köln auf Platz vier – ein Aufstieg wie im Märchen
Andrew GudeSaid El Malas spätes Tor bringt Köln auf Platz vier – ein Aufstieg wie im Märchen
Said El Malas spätes Tor sicherte dem 1. FC Köln einen 1:0-Sieg gegen Hoffenheim. Der Treffer katapultierte seine Mannschaft vor der Länderspielpause auf den vierten Tabellenplatz. Sein Weg bis zu diesem Moment war alles andere als geradlinig – vor vier Jahren wurde er von der Jugendakademie von Borussia Mönchengladbach abgelehnt.
El Malas Aufstieg zum Profifußball führte über kleinere Vereine. Nach der Absage aus Mönchengladbach kämpfte er sich über den TSV Meerbusch und Viktoria Köln hoch. Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus, als er einen Vertrag beim 1. FC Köln erhielt, der ihn bis 2030 an den Verein bindet.
In dieser Saison hat der 20-Jährige bereits zwei Tore erzielt und damit zum Punktestand von zehn Zählern vor der Pause beigetragen. Sein entscheidender Treffer gegen Hoffenheim unterstrich erneut seine Bedeutung für die Mannschaft. Lukas Kwasniok, der eng mit ihm zusammengearbeitet hat, beschreibt El Mala als einen Straßenfußballer mit einem gottgegebenen Talent – einen Spieler, dessen rohe Begabung heraussticht.
Kwasniok betont zudem, dass harte Arbeit entscheidend für seine Entwicklung war. Joel Schmied, eine weitere prägende Figur in seiner Laufbahn, nennt ihn schlicht einen tollen Jungen. Das Lob gilt nicht nur seiner Fähigkeiten, sondern auch seiner Einstellung, die ihm den schnellen Sprung in den Spitzenfußball ermöglicht hat.
El Malas Aufstieg von der Ablehnung zur Schlüsselrolle in Köln zeigt seinen unerschütterlichen Willen. Mit zwei Toren in dieser Saison und einem langfristigen Vertrag ist er zu einem wichtigen Baustein für den Verein geworden. Seine Leistungen werden entscheidend sein, wenn die Liga nach der Länderspielpause wieder startet.






