18 June 2026, 00:19

Rindfleischpreise fallen – doch Verbraucher zahlen 20 Prozent mehr als 2023

Rindfleischpreise sink erneut für Bauern - Döner bleibt teuer

Rindfleischpreise fallen – doch Verbraucher zahlen 20 Prozent mehr als 2023

Rindfleischpreise sinken zum zweiten Mal in Folge – doch Verbraucher zahlen deutlich mehr

Laut aktuellen Marktdaten sind die Rindfleischpreise zum zweiten Mal hintereinander gefallen. Gleichzeitig zahlen Verbraucher deutlich mehr als im Vorjahr: Allein in den ersten Juliwochen stiegen die Preise um 20,8 Prozent. Die Entwicklungen spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen Rinderhalter angesichts schwankender Nachfrage und Angebotsengpässe konfrontiert sind.

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Der Erzeugerpreis für Rinder ist über alle Kategorien hinweg um 10 Cent pro Kilogramm gesunken. Für Jungbullen gelten nun folgende Preise: 6,80 Euro/kg in der Klasse R3, 6,62 Euro/kg in der Klasse O3 und 6,85 Euro/kg in der Klasse U3. Schlachtrinder (Färsen) erzielen in der Klasse R3 6,50 Euro/kg und in der Klasse O3 6,20 Euro/kg.

Kühe werden mit 6,20 Euro/kg in der Klasse R3 und 6,15 Euro/kg in der Klasse O3 gehandelt. Trotz dieser Anpassungen bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp, und bestimmte Teilstücke sind auf den Großmärkten weiterhin Mangelware. Metzger setzen die Preise zusätzlich unter Druck, was zu einer verhaltenen Nachfrage nach Fleisch führt.

Ein Dönerstand-Betreiber in Friedrichshafen schlug vor, dass ein Rindfleisch-Döner nicht unter 9 Euro kosten sollte – ein Zeichen für die allgemeinen Preistrends auf dem Markt.

Während die Erzeugerpreise für Rinder sinken, steigen die Verbraucherpreise für Rindfleisch weiter an. Anfang Juli lagen sie 20,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Markt bleibt angespannt, geprägt von begrenztem Angebot und schwacher Nachfrage.

Quelle