Polizei Dülmen schult Kindergartenkinder für mehr Verkehrssicherheit an Zebrastreifen
Marit CichoriusPolizei Dülmen schult Kindergartenkinder für mehr Verkehrssicherheit an Zebrastreifen
Die Polizei in Dülmen hat ihre Bemühungen intensiviert, um schon kleine Kinder für die Verkehrssicherheit zu sensibilisieren. Am 28. Oktober 2021 trafen sich Beamte mit den Kindern des St.-Antonius-Kindergartens, um sichere Überquerungstechniken zu vermitteln. Die Veranstaltung umfasste auch praktische Übungen in der Nähe eines Fußgängerüberwegs an der Rekener Straße.
Die Streifenbeamtin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus leiteten die Aktion. Sie erklärten den Kindern die wichtigsten Verkehrsregeln und zeigten ihnen Schritt für Schritt, wie man eine Straße sicher überquert. Damit die Gruppe für Autofahrer gut sichtbar war, erhielten die Kinder Warnwesten und Reflektoren.
Besonderen Wert legten die Beamten auf erhöhte Vorsicht im Bereich von Zebrastreifen. Gerade kleine Kinder hätten oft Schwierigkeiten, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder zwischen fahrenden und parkenden Autos zu unterscheiden. Um die Botschaft zu unterstreichen, wurde an der Rekener Straße ein "Lächeln-Blitzgerät" installiert: Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, sieht ein grünes, lächelndes Gesicht – wer zu schnell fährt, ein rotes, missmutiges.
Die Aktion ist Teil eines umfassenden Programms der Kreispolizei Coesfeld. Regelmäßig besuchen Beamte Kindergärten und Grundschulen, um über Verkehrssicherheit aufzuklären. Ziel ist es, Autofahrer daran zu erinnern, dass Fußgänger – insbesondere Kinder – diese Überwege täglich nutzen.
Die Veranstaltung verband Wissensvermittlung mit praktischem Training, um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Das Geschwindigkeitsdisplay dient als ständige Mahnung für Autofahrer, in der Nähe von Zebrastreifen langsamer zu fahren. Die Polizei appelliert weiterhin an Geduld und Aufmerksamkeit, um die kleinsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.






