Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Ergebnissen
Andrew GudePolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Schulen mit drastischen Ergebnissen
Die Dortmunder Polizei führte in den frühen Morgenstunden des Mittwochs Kontrollen an weiterführenden Schulen durch. Im Fokus standen die Nutzung von E-Scootern sowie Verkehrsverstöße in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Bei der Aktion wurden mehrere Verstöße gegen die Straßenverkehrsregeln festgestellt.
Zwischen 7 und 9 Uhr überwachten Beamte das Geschehen an vier Schulen, an einer weiteren Schule wurden präventive Maßnahmen ergriffen. Der häufigste Verstoß war das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen, was verboten ist. Die Polizei registrierte 14 solche Fälle an Schulen und insgesamt 36 in der gesamten Stadt.
Ein weiteres Problem war, dass zwei Personen gleichzeitig einen E-Scooter nutzten – ein wiederkehrendes Phänomen in Schulnähe. Sechs Anzeigen gab es wegen fehlender Pflichtversicherung für E-Scooter. Fünf Geräte wurden zudem an der Immanuel-Kant-Gesamtschule und der Max-Born-Realschule von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt.
Ein 12-jähriger Junge wurde mit einem E-Bike erwischt, das über einen nicht zugelassenen Gasgriff verfügte. Neben den E-Scooter-Verstößen ahndete die Polizei auch Falschparker und Verstöße gegen die Gurtpflicht. In einem Fall saß ein Kind nicht ordnungsgemäß im Fahrzeug gesichert.
Die Aktion zeigte, dass die Verkehrsprobleme in der Umgebung von Schulen weiterhin bestehen. E-Scooter dürfen ausschließlich Radwege und Straßen nutzen, nicht jedoch Gehwege. Die Polizei kündigte an, bei Bedarf weitere Kontrollen durchzuführen.






