07 June 2026, 00:22

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – und attackiert SXSW London wegen Meinungsfreiheit

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Kopie von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – und attackiert SXSW London wegen Meinungsfreiheit

Piers Morgan äußert Besorgnis über KI-generierte Deepfake-Videos mit seinem Konterfei – und kritisiert SXSW London für mangelnden Einsatz für Meinungsfreiheit

Der Moderator Piers Morgan hat sich besorgt über die Verbreitung von KI-erzeugten Deepfake-Clips geäußert, in denen sein Abbild zu sehen ist. Zudem warf er der Veranstaltung SXSW London vor, sich nicht ausreichend für die Meinungsfreiheit eingesetzt zu haben, nachdem der YouTube-Kommentator Cenk Uygur die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Morgan argumentierte, das Festival hätte in der Angelegenheit eine klarere Position beziehen und den offenen Dialog unterstützen müssen. Er berichtete, dass selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten habe, zwischen echten Aufnahmen und Deepfakes von ihm zu unterscheiden. Gefälschte Ausschnitte, die angeblich aus seiner Sendung Uncensored stammen, verbreiten sich in sozialen Medien – mit der Folge, dass Zuschauer zunehmend misstrauisch werden, was sie dort sehen. Die Sängerin Katherine Jenkins teilte ähnliche Bedenken und räumte ein, Inhalten auf Plattformen wie TikTok nicht mehr bedenkenlos zu vertrauen.

Die Kontroverse weitete sich auf das SXSW London aus, wo Morgan den Veranstaltern vorwarf, die Meinungsfreiheit nicht ausreichend verteidigt zu haben. Uygur und sein Neffe Hasan Piker war die Einreise verweigert worden, mit der Begründung, ihre Anwesenheit sei „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“. Zwar betonte das Festival seine Verpflichtung, vielfältige Stimmen zu Wort kommen zu lassen, doch Morgan bestand darauf, dass man gegen das Verbot härter hätte vorgehen müssen.

Trotz seiner Kritik versicherte SXSW London, Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung zu unterstützen – einschließlich seiner Kritik an der Veranstaltung selbst. Morgan hingegen zeigt sich überzeugt von seinen eigenen Überzeugungskünsten und behauptet, er argumentiere (noch) besser als jede KI.

Die Debatte spiegelt die wachsenden Spannungen zwischen Meinungsfreiheit, KI-generierten Inhalten und staatlichen Einschränkungen wider. Morgans Sorgen stehen exemplarisch für die allgemeine Verunsicherung angesichts von Deepfakes und der Glaubwürdigkeit digitaler Medien. Das SXSW London hingegen positioniert sich weiterhin als Plattform für offenen Austausch – selbst wenn es dabei in die Kritik gerät.

Quelle