Olivia Rodrigo verteidigt ihren "Babydoll"-Look gegen sexualisierte Kritik
Marit CichoriusOlivia Rodrigo verteidigt ihren "Babydoll"-Look gegen sexualisierte Kritik
Popstar Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihrem „Babydoll“-Kleidungsstil. In einem aktuellen Podcast-Interview bezeichnete sie die Debatte als „seltsam“ und „beunruhigend“. Die Diskussion entbrannt kurz vor der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheint.
Die als „Babydoll-Dress-Gate“ betitelte Kontroverse begann, als Online-Kritiker:innen Rodrigo vorwarfen, mit ihrer Mode kindliche Ästhetik zu sexualisieren. Viele argumentierten, ihre Outfits verwischten die Grenze zwischen jugendlichem und provokantem Stil.
Rodrigo verteidigte ihren Look und erklärte, die Empörung offengelegt habe tiefere kulturelle Probleme. Die Kritik zeige, wie die Gesellschaft es normalisiere, Mädchen für männliche Begierden verantwortlich zu machen, statt das eigentliche Problem anzugehen. Die Sängerin betonte zudem, dass ihre durchgehend bedeckten Kleider nicht als sexualisiert wahrgenommen werden sollten – und trotzdem stehe sie unter Beobachtung.
Sie bestand darauf, dass der Babydoll-Stil mit Selbstbestimmung zu tun habe, nicht mit Infantilisierung. Als Inspiration nannte Rodrigo feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love und deutete den Look als Ausdruck von Kontrolle und Rebellion.
Die Debatte kommt vor dem Start ihres Albums, das bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure enthält. Fans und Kritiker:innen verfolgen nun gespannt, wie ihre Modewahl in die Albumveröffentlichung einfließen wird.
Rodrigos Reaktion lenkt den Fokus von ihren Outfits auf gesellschaftliche Einstellungen. Das Album, das am 12. Juni erscheint, wird die Diskussion voraussichtlich weiter anheizen. Die Sängerin bleibt derweil bei ihren künstlerischen und modischen Entscheidungen.
