"Ohligs City Loop": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Albin Reising"Ohligs City Loop": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Das Projekt „Ohligs City Loop“ soll ÖPNV, Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit verbessern
Das Vorhaben umfasst optimierte Busverbindungen, barrierefreie Haltestellen und einen flüssigeren Verkehrsfluss. Allerdings müssen dafür 35 Parkplätze in der Stadt weichen.
Die Stadt begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten: Weniger parkende Fahrzeuge entlang der Busrouten sollen Konflikte zwischen Autos und Bussen verringern. Zudem wird eine Einbahnregelung für die Rennpatt geprüft, um den Busverkehr zu entlasten.
Die meisten Parkplatzverluste entfallen auf die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße, wo 28 Stellplätze entfallen. An der Rennpatt fallen zunächst acht Plätze weg, doch die Stadt plant als Ausgleich, eine ehemalige Schulbus-Haltebucht in acht neue Parkplätze umzuwandeln. An anderen Standorten entstehen im Rahmen des Projekts barrierefreie oder erweitere Haltestellen, um mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen.
Zudem soll das Konzept umweltfreundliche Mobilität fördern, die Anbindung an die Innenstadt vereinfachen und die Verbindungen zum Hauptbahnhof verbessern. Offene Fragen bleiben jedoch, etwa wo Ersatz für die wegfallenden Parkplätze geschaffen werden kann und ob die Vorteile die Nachteile für Autofahrer aufwiegen.
Insgesamt fallen 35 Parkplätze weg. Im Gegenzug verspricht das Projekt bessere Busverbindungen, sicherere Straßen und barrierefreie Haltestellen. In der politischen Diskussion gilt es nun, diese Fortschritte gegen die Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten abzuwägen und mögliche Alternativen zu prüfen.






