NRW startet 20 neue Schnellbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Andrew GudeNRW startet 20 neue Schnellbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen
Nordrhein-Westfalen plant Einführung von 20 neuen Schnellbuslinien im nächsten Jahr
Mit der Erweiterung sollen die Verkehrsanbindungen für rund 600.000 Einwohner verbessert werden – insbesondere in ländlichen Regionen. Die Landesregierung hat dafür 140 Millionen Euro bis 2032 bereitgestellt, um die neuen Verbindungen langfristig zu finanzieren.
Die neuen Linien werden vor allem ländliche Gemeinden mit Regionalzügen und S-Bahn-Netzen verbinden. Aktuell gibt es in NRW bereits 37 Schnellbuslinien, doch die schwarz-grüne Koalition hatte im Koalitionsvertrag eine Ausweitung des Angebots vereinbart. Jede neue Linie wird mindestens stündlich verkehren, in Stoßzeiten sogar häufiger.
Die Busse fahren montags bis freitags von 6:00 bis 20:00 Uhr, wobei einige Strecken über diese Zeiten hinaus verlängert werden könnten. In den kommenden Monaten werden lokale Behörden und Verkehrsplaner die genauen Haltestellen und Fahrpläne festlegen. Zudem sollen alle bestehenden und neuen Schnellbusverbindungen unter einer einheitlichen Marke zusammengefasst werden, um die Wiedererkennung zu erleichtern.
Die Ausweitung ist Teil des Regierungsprogramms zur Stärkung des ländlichen ÖPNV. Die 140 Millionen Euro decken die Betriebskosten bis 2032 ab und garantieren so eine langfristige Planungssicherheit für Fahrgäste.
Die 20 neuen Schnellbuslinien nehmen im nächsten Jahr den Betrieb auf und bieten damit bessere Reiseoptionen für 600.000 Menschen. Mit stündlichen Verbindungen und verlängerten Betriebszeiten soll das Netz die Lücken zwischen ländlichen Gebieten und wichtigen Verkehrsknotenpunkten schließen. Die Investition des Landes sichert die Linien für mehr als ein Jahrzehnt.






