Ermittler reaktivieren 39 Jahre alten Cold-Case-Mord an fünfjährigem Mädchen - Neue Hoffnung im ungelösten Mordfall Zeynep nach 38 Jahren
Fast 40 Jahre nach dem Mord an der fünfjährigen Zeynep in Neuenrade haben die Ermittler den Fall wiederaufgenommen. Der ungelöste Verbrechensfall aus dem Jahr 1986 zählt bis heute zu den rätselhaftesten im Märkischen Kreis. Die Behörden hoffen nun, dass moderne forensische Methoden endlich Antworten liefern können.
Zeynep verschwand 1986 eines Nachts spurlos aus ihrem Kinderzimmer. Später wurde ihre halb entkleidete Leiche in einem nahegelegenen Wald in der Nähe des Elternhauses gefunden. Das Mädchen war durch Stichverletzungen am Hals getötet worden.
Der Fall wurde kürzlich in der Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst vorgestellt, um neue Hinweise zu erhalten. Für Informationen, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Die Ermittler gehen mittlerweile von einem sexuell motivierten Verbrechen aus.
Alte Beweismittel werden nun mit modernen forensischen Verfahren neu ausgewertet. Trotz der Jahrzehnte, die vergangen sind, konnte der Mörder nie ermittelt werden. Doch die Behörden geben sich optimistisch, den Fall doch noch aufzuklären.
Die erneute Untersuchung stützt sich auf die Mithilfe der Öffentlichkeit und den technischen Fortschritt. Die Belohnung soll Zeugen ermutigen, bisher übersehene Details preiszugeben. Gelingt dies, könnte der Fall nach fast vier Jahrzehnten endlich aufgeklärt werden – und den Angehörigen lang ersehnte Klarheit bringen.
