Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – wie es jetzt weitergeht
Marit CichoriusMünsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – wie es jetzt weitergeht
Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben
Angesichts wachsender finanzieller Belastungen steht das Münsteraner Straßenmagazin Draußen vor existenziellen Schwierigkeiten. Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Einnahmequelle bietet, sieht sich mit einem drastischen Rückgang an Spenden und steigenden Produktionskosten konfrontiert.
Seit Langem ist Draußen eine wichtige Stütze für rund 70 Menschen, die das Magazin für jeweils 2,80 Euro verkaufen. Mit einer monatlichen Auflage von etwa 8.000 Exemplaren sichert die Zeitschrift den Verkäufer:innen ein regelmäßiges Einkommen und beleuchtet gleichzeitig soziale und politische Themen. Hinter den Kulissen führt Geschäftsführerin Babsi Vahle ein kleines Team aus vier Teilzeitmitarbeiter:innen.
Doch die Einnahmen aus Verkäufen und Spenden sind in den letzten Monaten gesunken, während die Druckkosten weiter steigen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Draußen-Team seiner Mission treu. Vahle setzt nun auf erhöhte Spendenbereitschaft und Sachleistungen, um das Magazin am Laufen zu halten.
Unterstützung erhält die Publikation auch von Studios NRW und bietet auf ihrer Website einen Audiobericht an. Ohne weitere finanzielle Hilfe bleibt die Zukunft des Magazins jedoch ungewiss.
Die Fortführung von Draußen hängt davon ab, in den kommenden Wochen zusätzliche Mittel zu akquirieren. Gelingt dies, kann es weiterhin dringend benötigte Einnahmen für die Verkäufer:innen bieten und marginalisierten Stimmen eine Plattform geben. Der letzte Stand der Dinge wurde am 4. November 2025 um 16:16 Uhr veröffentlicht.






