Münsters neues Integrationsprojekt hilft über 600 Geflüchteten beim Ankommen
Albin ReisingMünsters neues Integrationsprojekt hilft über 600 Geflüchteten beim Ankommen
Bündnis von über zehn großen Einrichtungen in Münster startet Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten
Ein Bündnis aus mehr als zehn großen Institutionen in Münster hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um Geflüchtete zu unterstützen. Das „Modellprojekt für Integration“ startete im Oktober 2024 und konzentriert sich darauf, Neuankömmlingen den Einstieg in das Leben in Deutschland zu erleichtern. Dazu gehören Sprachförderung, kulturelle Bildung und gemeinschaftliche Veranstaltungen.
Seit Beginn des Projekts wurden bereits über 600 Menschen mit verschiedenen Integrationsangeboten erreicht. Geflüchtete erhalten Unterstützung bei deutschen Werten, sozialen Regeln und Sprachkenntnissen. Auch die Münstersche Polizei ist beteiligt – sie stellt sich als verlässliche und ansprechbare Anlaufstelle für die Geflüchtetengemeinschaft vor.
Das Bündnis hat seinen Sitz im Landesaufnahmezentrum in Münster, das von der Landesregierung verwaltet wird. Zu den jüngsten Aktivitäten zählte eine Möbelwerkstatt, in der Geflüchtete und Ehrenamtliche gemeinsam öffentliche Sitzgelegenheiten bautem. Zudem fand ein Fußballturnier statt, bei dem die „ZUE Allstars“ – ein Team aus geflüchteten Bewohnern – antrat.
Landespräsident Andreas Bothe betonte die Wirkung des Projekts in den vergangenen zehn Monaten. Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf lobte die Partnerinitiativen für ihre effektive Zusammenarbeit. Das Projekt steht weiteren Partnern offen, die sich engagieren möchten.
Die Initiative hat bereits Hunderte durch praktische und soziale Aktivitäten eingebunden. Ihr Erfolg wird von lokalen Verantwortlichen anerkannt, und die Organisatoren laden weiterhin weitere Gruppen zur Mitarbeit ein. Ziel ist es, die Reichweite zu vergrößern und die Gemeinschaft in Münster weiter zu stärken.






