10 April 2026, 12:23

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter mit Schizophrenie-Diagnose schweigt vor Gericht

Schwarzes und weißes Gerichtszimmer mit einer Gruppe sitzender Menschen, einer Person mit einem Buch stehend und einem Zug im Hintergrund, betitelt "The Brighton Railway Tragedy - Notes in Court During the Trial of Percy Leffroy Mapleton".

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter mit Schizophrenie-Diagnose schweigt vor Gericht

Vor dem Landgericht Krefeld hat der Prozess gegen einen 25-jährigen Mann begonnen

Die Verhandlung wurde mit der Verlesung der Mordanklage durch die Staatsanwaltschaft eröffnet. Im ersten Verhandlungstag wurden keine Zeugen gehört, und der Angeklagte schwieg während der gesamten Sitzung. Sein Verteidiger kündigte an, sich in der nächsten Verhandlung am 20. November vor Gericht zu äußern.

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Psychiatrische Gutachten deuten darauf hin, dass der Beschuldigte, ein afghanischer Staatsbürger, an paranoider Schizophrenie leidet. Sein Zustand soll es ihm demnach unmöglich machen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu verstehen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe – alternativ könnte das Gericht seine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung auf unbestimmte Zeit anordnen.

Der Fall wird von den WDR Studios NRW begleitet, aktuelle Entwicklungen sind auf WDR Online nachzulesen. Die psychische Verfassung des Angeklagten wird für den Ausgang des Prozesses entscheidend sein. Ein Schuldspruch könnte entweder zu einer lebenslangen Haftstrafe oder zu einer zwangsweisen psychiatrischen Behandlung führen. Die nächste Verhandlung ist für den 20. November angesetzt, wo die Verteidigung mit einer Stellungnahme des Angeklagten rechnet.

Quelle