24 May 2026, 08:21

Mönchengladbach: 204 Fahrer bei Großrazzia gegen Ablenkung am Steuer kontrolliert

POL-MG: Kontrolltag im Rahmen der europäischen Aktionswoche ROADPOL zum Thema "Fokus auf die Straße"

Mönchengladbach: 204 Fahrer bei Großrazzia gegen Ablenkung am Steuer kontrolliert

Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer europaweiten Großkontrolle gegen Ablenkung im Straßenverkehr teilgenommen. Die unter dem Namen „Konzentration aufs Fahren“ durchgeführte Aktion lief vom 6. bis 12. Oktober. Beamte kontrollierten vor allem Autofahrer, die ihr Handy nutzten, den Sicherheitsgurt nicht anlegten oder gegen andere zentrale Verkehrsregeln verstießen.

Während der einwöchigen Kampagne hielten die Beamten in Mönchengladbach und Rheydt insgesamt 204 Fahrer an. Besonders intensiv waren die Kontrollen an zwei ausgewählten Tagen, bei denen die Polizei mit dem europäischen Netzwerk ROADPOL zusammenarbeitete. Hauptziel war es, Ablenkungen – insbesondere durch mobile Geräte – zu verringern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Von den angehaltenen Fahrern wurden 38 dabei erwischt, wie sie ihr Handy ohne Freisprecheinrichtung benutzten. Fünf lenkten ihr Fahrzeug, während sie Navigationsgeräte bedienten, und zwei schauten sich sogar Videos auf dem Smartphone an. Weitere 16 mussten Strafen zahlen, weil sie keinen Sicherheitsgurt trugen, und zwei missachteten rote Ampeln. Zudem stellten die Beamten vier Fahrer fest, die ohne gültigen Führerschein unterwegs waren.

Die Aktion verband Kontrollen mit Aufklärungsarbeit: Die Polizei wies auf die Gefahren von Ablenkung hin und betonte die Bedeutung der Einhaltung der Verkehrsregeln. Die Kampagne führte zu zahlreichen Bußgeldern und Verwarnungen wegen riskanten Verhaltens am Steuer. Durch die gezielte Ahndung von Handyverstößen, Gurtpflichtverletzungen und anderen Ordnungswidrigkeiten sollte die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden. Ähnliche Kontrollen könnten im Rahmen der laufenden Bemühungen um bessere Regelakzeptanz bei Autofahrern fortgesetzt werden.

Quelle