02 May 2026, 12:24

Menden diskutiert häusliche Gewalt: Betroffene berichten und Hilfsangebote werden vorgestellt

Gruppe von Menschen, die mit einem "Solidarität und Feminismus"-Schild die Straße entlangmarschieren, mit geparkten Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Menden diskutiert häusliche Gewalt: Betroffene berichten und Hilfsangebote werden vorgestellt

Öffentliche Veranstaltung in Menden: Aufklärung über häusliche Gewalt

In der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei in Menden findet eine kostenlose öffentliche Veranstaltung statt, die das Thema häusliche Gewalt in den Fokus rückt. Organisiert vom AWO-Frauenhaus, der Stadtbücherei und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden, soll die Veranstaltung das Bewusstsein für das Problem schärfen und Betroffenen Unterstützung anbieten. Die Diskussion ist Teil der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 26. November, um 18:00 Uhr. Merle Schumann-Basse, Leiterin des AWO-Frauenhauses im Märkischen Kreis, wird über die Arbeit der Einrichtung sprechen – insbesondere darüber, wie sie Schutz, Hilfe und einen Neuanfang für Betroffene ermöglicht. Zudem berichtet eine Frau, die selbst häusliche Gewalt erlebt hat, von ihren Erfahrungen und steht für Fragen zur Verfügung.

Häusliche Gewalt bleibt ein weitverbreitetes, aber oft unsichtbares Problem, das viele Frauen und Kinder betrifft. Das Frauenhaus setzt sich durch Aufklärung und offenen Dialog dafür ein, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Eine Anmeldung ist bis zum 25. November erforderlich – per E-Mail an stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600.

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Im Mittelpunkt des Abends stehen die verschiedenen Hilfsangebote für Betroffene sowie die Frage, wie die Gemeinschaft das Problem gemeinsam angehen kann. Die Organisator:innen hoffen, dass die Diskussion mehr Menschen ermutigt, Anzeichen von Gewalt zu erkennen und aktiv zu werden.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich über die Herausforderungen von Betroffenen zu informieren und die vorhandenen Unterstützungsstrukturen kennenzulernen. Der Eintritt ist frei, und sie soll das Verständnis und die Solidarität in der Gemeinschaft stärken. Anmeldungen sind noch bis zum Stichtag am 25. November möglich.

Quelle