Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder
Marit CichoriusKölner Oper und Schauspielhaus öffnen nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder
Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen nach 14 Jahren Sanierung endlich wieder am 24. September 2026
Nach 14 Jahren umfangreicher Sanierungsarbeiten sollen die Kölner Oper und das Schauspielhaus am 24. September 2026 endlich ihre Pforten wieder öffnen. Ursprünglich mit einem Budget von 253 Millionen Euro veranschlagt, sind die Kosten aufgrund wiederholter Planungsfehler und teilweiser Abrissarbeiten auf mittlerweile 1,5 Milliarden Euro explodiert.
Die Sanierung begann 2012, seit über einem Jahrzehnt arbeiten Handwerker auf der Baustelle. Nun hat die Stadt den Zieltermin für die Rückkehr des Kulturbetriebs bekannt gegeben – die endgültige Freigabe hängt jedoch davon ab, ob das Bühnenpersonal seine abschließenden Kontrollen rechtzeitig abschließen kann.
Die massiv gestiegenen Kosten sind das Ergebnis jahrelanger Planungsfehler und unerwarteter statischer Veränderungen. Trotz der Verzögerungen betonen Verantwortliche, dass alle Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen werden sollen. Der „nutzungsbereit“-Plan umfasst zudem die Finanzierung sowie Übergangslösungen für Spielstätten während der Übergangsphase.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Projektverantwortlichen und der Opernintendant begleiten die letzten Schritte. Ihr Ziel ist es, die Häuser als zentrale Kulturstandorte der Stadt wiederherzustellen.
Das Wiedereröffnungsdatum markiert das Ende eines langen und kostspieligen Sanierungsmarathons. Wenn alles nach Plan verläuft, kehren die Besucherinnen und Besucher im Spätherbst 2026 in Oper und Schauspielhaus zurück. Mit dem Abschluss des Projekts endet auch eine Ära finanzieller und logistischer Herausforderungen.






