03 May 2026, 08:29

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt auf

Ein abgenutztes Buch mit dem Titel "Stadtansichten oder ein Blick in London für Kinder", das eine detaillierte Illustration einer lebhaften Londoner Stadtlandschaft mit hohen Gebäuden, gewundenen Straßen und einem hellblauen Himmel auf dem Cover zeigt.

Kinder bauen in Wuppertal eine funktionierende Mini-Stadt auf

100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene funktionierende Stadt

Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine eigene kleine Stadt errichtet – und sie voll funktionsfähig gemacht. Organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) ermöglicht das Projekt den jungen Teilnehmenden, eine Miniaturgesellschaft mit eigenen Gesetzen, Unternehmen und sogar Verkehrsregeln zu führen. Über die Initiative berichtet das Bergische Land Lokal am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr.

Die Kinderstadt funktioniert als direkte Demokratie: Jedes Kind stimmt über wichtige Entscheidungen ab. Sie haben bereits Gesetze debattiert und verabschiedet, Betriebe geleitet und sogar Behörden eingerichtet. Zuletzt ging es etwa um die Frage, ob Steuern gesenkt oder neue Verkehrsregeln eingeführt werden sollen.

Um für Ordnung zu sorgen, haben die jungen Bürgerinnen und Bürger Verkehrsschilder aufgestellt und funktionierende Ampeln installiert. Wer in der Stadt mit einem Tretauto fahren möchte, braucht mittlerweile sogar einen speziellen „Führerschein“. Das System orientiert sich an realen Strukturen – bleibt aber vollständig in der Hand der Kinder.

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Den Abschluss bildet ein offizieller „Staatsempfang“, bei dem erwachsene Politikerinnen und Politiker die Stadt besuchen. Damit endet das Experiment der selbstverwalteten Kinderrepublik – und bietet gleichzeitig eine Bühne, um die Erfolge zu präsentieren.

Das Projekt vermittelt den Kindern praktische Erfahrungen in Demokratie, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Ihre Stadt, komplett mit Gesetzen und Dienstleistungen, zeigt, wie junge Menschen sich selbst organisieren und verwalten können. Über den Erfolg der Initiative wird das lokale Medium später in diesem Monat berichten.

Quelle