Interreligiöser Empfang in Münster feiert 18 Jahre Dialog für den Frieden
Marit CichoriusInterreligiöser Empfang in Münster feiert 18 Jahre Dialog für den Frieden
Vertreterinnen und Vertreter von 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober im Friedensaal des Münsteraner Rathauses zu einem interreligiösen Empfang. Die Veranstaltung markierte das 18. Jahr einer Tradition, die religiöse Gemeinschaften mit lokalen Führungskräften zusammenbringt. An dem Treffen nahmen Münster Oberbürgermeister Markus Lewe und Katharina Pötter aus Osnabrück im Rahmen der Dialogreihen Dialoge für den Frieden teil.
Der Empfang findet seit 2006 jährlich abwechselnd in den historischen Rathäusern von Münster und Osnabrück statt. Seit 2015 organisieren die beiden Friedensstädte die Veranstaltung gemeinsam und unterstreichen damit ihr langjähriges Engagement für den Dialog.
In diesem Jahr umfasste die Veranstaltung eine Kerzenlichtzeremonie im Friedensaal als Symbol für Einheit und friedliches Zusammenleben. Oberbürgermeister Lewe betonte die Bedeutung offener Gespräche und gegenseitigen Verständnisses in demokratischen Gesellschaften. Zudem präsentierte Thomas Nufer sein West-Östlicher Divan-Projekt, das künstlerische Wege zur Überbrückung von Kulturen und Religionen erkundet.
Die Reihe Dialoge für den Frieden wird vom Friedens- und Wissenschaftsbüro von Münster Marketing in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft kuratiert. Professor Alfons Kenkmann, Sprecher der Arbeitsgruppe, war an der Entwicklung des Programms beteiligt. Weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen finden sich unter https://www.stadt-unser.de/frieden/dialoge.
An dem Treffen nahmen rund 50 Teilnehmende aus unterschiedlichen religiösen Hintergründen teil. Es setzt eine Tradition fort, die den Austausch zwischen Glaubensgemeinschaften und Stadtvertreterinnen und -vertretern fördert. Die jährliche Veranstaltung bleibt ein zentraler Bestandteil der gemeinsamen Bemühungen von Münster und Osnabrück, Frieden und Dialog zu stärken.






