Ibbenbürener verliert tausende Euro durch perfiden Anlagebetrug in sozialen Medien
Andrew GudeIbbenbürener verliert tausende Euro durch perfiden Anlagebetrug in sozialen Medien
Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat durch Betrüger im Zusammenhang mit Kapitalanlagen mehrere tausend Euro verloren. Der Schwindel begann, nachdem er auf eine Werbeanzeige in den sozialen Medien reagiert hatte, die hohe Renditen versprach.
Das Opfer stieß zunächst in einem sozialen Netzwerk auf eine Anlagewerbung. Nach seiner Interessebekundung erhielt er einen Anruf, in dem er aufgefordert wurde, einen niedrigen vierstelligen Betrag zu überweisen, um seine Identität zu bestätigen. Er kam der Aufforderung nach und überwies das Geld.
Kurz darauf zeigte sein neu eingerichtetes Anlagekonto einen ungewöhnlich hohen Kontostand an. Die Betrüger überredeten ihn daraufhin, in Kryptowährungen zu investieren, woraufhin er einen weiteren Betrag im niedrigen fünfstelligen Bereich überwies.
Als er versuchte, sein Geld abzuheben, wurde ihm mitgeteilt, er müsse zunächst eine mittlere vierstellige Gebühr begleichen. In der Hoffnung, sein Geld zurückzuerhalten, überwies er noch mehr – nur um schließlich zu erkennen, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Insgesamt überwies er in zwei separaten Zahlungen einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich.
Die Polizei warnt seitdem die Bevölkerung vor solchen Betrugsmaschen. Sie rät zur Vorsicht, wenn auf nicht überprüften Anlageplattformen hohe Gewinne versprochen werden. Die Behörden mahnen zudem zur Skepsis, wenn man aufgefordert wird, immer höhere Summen zu investieren.
Der Fall des Mannes verdeutlicht die Risiken, die mit unaufgeforderten Anlageangeboten verbunden sind. Die Ermittlungen zu dem Betrug laufen weiterhin, und die Polizei erinnert die Bürger daran, Plattformen vor Geldüberweisungen genau zu prüfen. Wer von ähnlichen Betrugsversuchen betroffen ist, wird aufgefordert, diese umgehend zu melden.
