17 June 2026, 19:17

Herforder Immobilienmarkt boomt: Verkäufe steigen um 6 Prozent im ersten Halbjahr 2025

Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im Kreis Herford in der ersten Hälfte von 2025

Herforder Immobilienmarkt boomt: Verkäufe steigen um 6 Prozent im ersten Halbjahr 2025

Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford veröffentlicht Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2025

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Immobilienmarktbericht für die erste Jahreshälfte 2025 vorgelegt. Darin zeigt sich ein Anstieg der Grundstücks- und Immobilienverkäufe in der Region während der ersten sechs Monate des Jahres.

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Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025. Die in diesem Zeitraum abgeschlossenen Kaufverträge stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 6 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichneten Ein- und Zweifamilienhäuser, deren Verkäufe um 34 Prozent anstiegen.

Die Hansestadt Herford verzeichnete mit 239 abgeschlossenen Verträgen die meisten Verkäufe, gefolgt von Bünde mit 216 Verträgen. Zusammen entfielen auf diese beiden Kommunen rund 45 Prozent des gesamten Umsatzes im Kreis, der sich auf 261 Millionen Euro belief.

Die Preise für Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern blieben stabil oder stiegen leicht an. Bauland wurde zu ähnlichen Preisen wie zu Beginn des Jahres 2024 gehandelt, mit einem kreisweiten Durchschnitt von 186 Euro pro Quadratmeter. Häuser, die nach 2010 erbaut wurden (ohne Neubauten), erzielten einen durchschnittlichen Preis von 453.000 Euro.

Der Gutachterausschuss analysiert die Markttendenzen anhand notariell beurkundeter Kaufverträge. Die Ergebnisse werden auf der offiziellen Website zur öffentlichen Einsicht veröffentlicht.

Der Bericht unterstreicht die anhaltend stabile Nachfrage auf dem Herforder Immobilienmarkt. Das Wachstum bei den Verkäufen und die stabilen Preise spiegeln die weiterhin regen Aktivitäten in der Region wider. Der Ausschuss wird die Entwicklungen auch in der zweiten Jahreshälfte weiter beobachten.

Quelle