Großrazzia am Krefelder Hauptbahnhof: Zoll deckt illegale Beschäftigung auf
Andrew GudeGroßrazzia am Krefelder Hauptbahnhof: Zoll deckt illegale Beschäftigung auf
Großrazzia auf Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs
Am 17. September 2025 fand eine großangelegte Razzia auf einer Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs statt. Die vom Zollamt Krefeld geleitete Aktion umfasste rund 60 Beamte, die gegen illegale Beschäftigung und Sozialversicherungsbetrug vorgingen. Unterstützt wurden sie dabei von der Bundespolizei und der Krefelder Polizei.
Im Fokus der Kontrollen stand die Einhaltung der Arbeitsgesetze sowie der Schutz der Arbeitnehmerrechte. Die Behörden wollten illegale Beschäftigung unterbinden, faire Wettbewerbsbedingungen sichern und Mitarbeiter vor Ausbeutung bewahren.
Während der Razzia wurden zwei Personen – ein Serbe und ein Kosovare – ohne gültige Arbeitserlaubnis in Deutschland beschäftigt vorgefunden. Zudem deckten die Ermittler zwei Fälle auf, in denen Arbeitgeber mutmaßlich keine Sozialabgaben abgeführt hatten. Ein weiterer Verdachtsfall betrifft einen Mann, der angeblich trotz Beschäftigung Arbeitslosengeld bezog.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) wird die Vorwürfe nun eingehend prüfen. Je nach Ergebnis könnten weitere rechtliche Schritte folgen.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, gegen illegale Beschäftigung und Sozialbetrug vorzugehen. Die Ermittlungen zu den aufgedeckten Fällen laufen weiter. Bei bestätigten Verstößen drohen Strafen oder juristische Konsequenzen.
