05 June 2026, 18:49

Großeinsatz in Mechernich-Kommern: Weißes Pulver löst Gefahrgut-Alarm aus

FW Mechernich: Übung ABC-Train: Briefumschlag am Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Mechernich löst Gefahrgut-Einsatz aus

Großeinsatz in Mechernich-Kommern: Weißes Pulver löst Gefahrgut-Alarm aus

Großeinsatz in Mechernich-Kommern nach Austritt von weißem Pulver aus verdächtigem Umschlag

In Mechernich-Kommern kam es zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte, nachdem in einer Zustellstützstelle ein verdächtiger Umschlag ein weißes Pulver freigesetzt hatte. Die Lage wurde als möglicher Gefahrguteinsatz eingestuft, an dem rund 40 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen fast zwei Stunden lang beteiligt waren.

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Ausgelöst wurde der Alarm, als eine Mitarbeiterin bei der Bearbeitung des Umschlags zusammenbrach, nachdem das weiße Pulver auf den Boden ausgelaufen war. Dämpfe der Substanz verbreiteten sich schnell, woraufhin drei weitere Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen das Bewusstsein verloren. Über die Notrufnummer 112 wurde die Leitstelle des Kreises Euskirchen alarmiert.

Die ersten Kräfte der Feuerwehr Kommern trafen mit Vorsicht ein und hielten sich an das GAMS-Gefahrgutprotokoll. Ein ABC-Einsatztrupp (atomar, biologisch, chemisch), zusammengesetzt aus Einheiten der Feuerwehren Mechernich und Zülpich, wurde zur Bergung der mutmaßlich gefährlichen Substanz eingesetzt. Im Inneren des Gebäudes sicherten die Einsatzkräfte das ausgetretene Pulver sowie den Inhalt des Umschlags mit speziellen Behältern.

Zwei Verletzte konnten aus dem kontaminierten Bereich gerettet werden, zwei weitere blieben zunächst eingekesselt, da geeignetes Bergungsgerät fehlte. Schließlich gelang es, alle vier Personen unversehrt ins Freie zu bringen.

Der Einsatz endete, nachdem das Gefahrgut gesichert und die betroffenen Mitarbeiter in Sicherheit gebracht worden waren.

Bei dem Vorfall wurden vier Beschäftigte aus der kontaminierten Zone gerettet und medizinisch versorgt. Die Rettungskräfte konnten die ausgetretene Substanz unter Schutzmaßnahmen sichern. Die Ursache für die Freisetzung des Pulvers sowie dessen genaue Beschaffenheit sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle