Graffiti-Sprüher am Düsseldorfer Hauptbahnhof durch Fingerabdrücke überführt
Marit CichoriusGraffiti-Sprüher am Düsseldorfer Hauptbahnhof durch Fingerabdrücke überführt
Die Bundespolizei in Düsseldorf hat einen 35-jährigen Mann ermittelt, der verdächtigt wird, den Hauptbahnhof der Stadt beschädigt zu haben. Beamte bestätigten seine Beteiligung durch Videoanalysen und Fingerabdruckvergleiche. Der Beschuldigte wurde später mit einem Hausverbot für das Gelände wieder auf freien Fuß gesetzt.
Der Vorfall begann, als Polizisten frische Graffiti am Stationsgebäude entdeckten. Während sie den Mann zur Wache begleiteten, fielen ihnen die Beschädigungen auf, woraufhin sie die Überwachungsaufnahmen auswerteten. Die Aufnahmen zeigten, wie er die Wand kurz vor seiner Festnahme besprüht hatte.
Bei der Verhaftung fanden die Beamten eine Sprühdose in seinem Besitz. Eine spätere Fingerabdruckanalyse ergab, dass seine Abdrücke mit denen am Tatort übereinstimmten. Trotz dieser Beweise konnte der Verdächtige keine Ausweispapiere vorlegen.
Die Behörden haben nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Der Mann wurde zwar entlassen, erhielt jedoch ein Rückkehrverbot für den Bahnhof.
Zuständig für den Fall war die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, die auch die Informationen an die Medien weitergab. Journalistische Anfragen können an dieselbe Dienststelle gerichtet werden. Die Ermittlungen wegen der Vandalismus-Tat dauern weiterhin an.






