15 May 2026, 22:26

Aaseepokal in Münster: Deutschlands größte Pirat-Regatta startet mit 75 Teams

Eine Zeichnung von Booten auf dem Wasser mit Menschen am Ufer, Fahnenmasten und Gebäuden im Hintergrund, mit der Beschriftung 'Die Ansicht des Regattas durch die jungen Herren der Anstalt der Königlichen Akademie, Gosport Hants' unten.

Aaseepokal in Münster: Deutschlands größte Pirat-Regatta startet mit 75 Teams

Deutschlands größte Pirat-Regatta startet am Wochenende in Münster

Am kommenden Wochenende beginnt in Münster Deutschlands größte Segelregatta für die Pirat-Bootsklasse. Beim Aaseepokal treten 75 Mannschaften auf dem Aasee gegeneinander an, der zwei Segelclubs und eine Segelschule beherbergt. Die seit den 1950er-Jahren ausgetragene Veranstaltung ist in diesem Jahr zudem Austragungsort der Landesmeisterschaften von Nordrhein-Westfalen.

Die Regatta startet am Samstagnachmittag, die Rennen ziehen sich bis Sonntag hin. Nach drei Wettfahrten stehen die Sieger fest. Unter den Teilnehmern sind auch die Münsteraner Segler Jannis Wunderlich und Jonas Becker, die bereits zum zweiten Mal beim Aaseepokal an den Start gehen.

Die Pirat-Klasse, 1938 von einem deutschen Jollenkonstrukteur entworfen, ist fünf Meter lang und trägt ein Segel von zehn Quadratmetern. Ursprünglich mit einem schlichten Namen versehen, erhielt sie später durch einen Wettbewerb einen poetischeren Namen – angelehnt an amerikanische Segeltraditionen.

Teams aus ganz Deutschland sind vertreten, darunter eine eigene Nachwuchsklasse. Die lange Tradition und die breite Strahlkraft machen den Aaseepokal zu einem Höhepunkt im nationalen Regattakalender.

Bis Sonntag werden die Champions des Aaseepokals nach drei Wettfahrten gekürt. Die Mischung aus Tradition, sportlichem Wettbewerb und Nachwuchsförderung festigt seinen Stellenwert im deutschen Segelsport. Zudem werden während der Veranstaltung die NRW-Landestitel vergeben.

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