07 April 2026, 22:24

Gedenkfeier für die Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schweigemarsch und Musik

Ein steinernes Denkmal steht vor einem Gebäude, das mit 'Aux Victimes de la Guerre 1939-1945' markiert ist, umgeben von Grünflächen, parkenden Autos, Strommasten und nahegelegenen Häusern unter einem bewölkten Himmel.

Gedenkfeier für die Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schweigemarsch und Musik

Gedenkveranstaltung erinnert an die Opfer der Novemberpogrome 1938

Am Montag, dem 10. November, findet ab 18 Uhr im Rathaus eine Gedenkfeier für die Opfer der Novemberpogrome von 1938 statt. Oberbürgermeister Sören Link wird den Abend mit einer Rede zum Thema "Miteinander einstehen" eröffnen.

Die Veranstaltung wird von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE), dem Stadtarchiv und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert. Schülerinnen und Schüler des Hildegardis-Gymnasiums gestalten das musikalische Programm, während Jugendliche der Heinrich-Heine-Gesamtschule und des Krupp-Gymnasiums die Begleitaktionen unterstützen.

Im Anschluss an die Gedenkfeier führt Oberbürgermeister Link einen Schweigemarsch an. Die Prozession passiert dabei die Stolpersteine – die in den Gehwegen eingelassenen Messingtafeln, die an die Opfer des NS-Regimes erinnern – und endet an der hinteren Stadtmauer am Kuhlenwall, wo im Rahmen der Gedenkveranstaltung ein Kranz niedergelegt wird.

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Die Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg bleibt während der Veranstaltung jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen. Aufgrund laufender Ausgrabungsarbeiten ist der Zugang zu diesem Bereich nicht möglich.

Mit Reden, Musik und dem Schweigemarsch wird der Abend an die Ereignisse des 9. November 1938 erinnern. Die Veranstaltung und der Marsch sollen das Gedenken an die Betroffenen wachhalten und zugleich die Bedeutung von Solidarität betonen. Die Organisatoren rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, an der Ehrung teilzunehmen.

Quelle