03 April 2026, 06:22

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung und kündigt strengere Finanzkontrolle an

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit Text, während andere auf Stühlen sitzen oder in der Nähe stehen; Flaggen, ein Feuerlöscher und Deckenleuchten sind an der Rückwand zu sehen.

FWG Bergisch Gladbach wählt neue Führung und kündigt strengere Finanzkontrolle an

Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) hat eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr übernimmt den Vorsitz, sein Stellvertreter wird Willy Bartz. Die Vereinigung kündigte an, die finanziellen Entscheidungen der Stadt künftig noch genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hintergrund ist die wachsende Sorge um die Verwendung lokaler Mittel – insbesondere des 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastrukturprojekte.

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An der Seite von Röhr und Bartz stehen im erneuerten Vorstand Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag. Die FWG betont, dass es ihr vorrangiges Ziel sei, als bürgernaher Wächter über die städtischen Finanzen zu agieren.

Immer mehr Bürger äußern Unmut über vermeintlich unnötige Ausgaben. Die FWG warnt daraufhin davor, den Infrastruktur-Fonds für andere als dringende, zweckgebundene Vorhaben zu verwenden. Zudem mahnt die Gruppe, dass Streit über Zusatzausgaben nicht automatisch zu höheren Haushalten führen dürfe.

Mit einer verschärften Haushaltskontrolle will die FWG ihren Ruf als Wählervereinigung festigen, die sich vorrangig an den praktischen Bedürfnissen der Stadt orientiert.

Die neue Führung wird sich für strengere Regeln beim Einsatz der städtischen Gelder einsetzen. Ihre Haltung spiegelt die breite öffentliche Besorgnis über eine verantwortungsvolle Finanzpolitik wider. Als nächsten Schritt wird die FWG voraussichtlich darauf achten, dass der Infrastruktur-Fonds zweckgemäß genutzt wird.

Quelle