Frau wehrt sich in Essen-Kupferdreh gegen lebensgefährlichen Gleis-Angriff
Andrew GudeFrau wehrt sich in Essen-Kupferdreh gegen lebensgefährlichen Gleis-Angriff
Frau entgeht in Essen-Kupferdreh nur knapp dem Stoß auf die Gleise – Polizei sucht Zeugen
Eine 56-jährige Frau entkam am 1. Juni nur knapp dem Versuch, sie auf die Gleise des Bahnhofs Essen-Kupferdreh zu stoßen. Der unbekannte Angreifer floh, nachdem sich die Frau zur Wehr gesetzt und um Hilfe geschrien hatte. Nun fahndet die Polizei nach Zeugen des gewaltsamen Vorfalls.
Der Angriff ereignete sich gegen 19 Uhr am Montag, dem 1. Juni. Die Frau stand in der Nähe der Gleise, als der Mann auf sie zukam. Ohne Vorwarnung schlug er sie mit der flachen Hand und zog sie in Richtung Gleiskante, während sich ein Zug näherte.
Das Opfer wehrte sich lautstark und kämpfte gegen den Angreifer an. Durch ihre Schreie ließ der Mann schließlich von ihr ab und ergiff die Flucht. Er verließ den Tatort noch vor Eintreffen des Zuges.
Der Gesuchte wird als glatzköpfig, zwischen 30 und 35 Jahre alt und etwa 175 bis 180 cm groß beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein weißes T-Shirt, helle Hosen und eine Sonnenbrille. Die Frau erstattete fünf Tage später, am 6. Juni, bei der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof Anzeige.
Die Essener Polizei hat nun einen Zeugenaufruf gestartet. Sie bittet alle Personen, die den Streit beobachtet oder in der Nähe des Bahnhofs Kupferdreh verdächtiges Verhalten bemerkt haben, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden fordern Zeugen auf, Kontakt aufzunehmen. Durch ihren Widerstand verhinderte die Frau möglicherweise einen tödlichen Ausgang. Die Polizei fahndet weiterhin nach dem Täter anhand der vorliegenden Beschreibung.
