30 March 2026, 12:24

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – wo steckt das Känguru-Verwandte?

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras nahe Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – wo steckt das Känguru-Verwandte?

Seit Sonntag irrt ein Wallaby durch Berlin

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Das Tier entkam am Wochenende in Berlin-Spandau, im Ortsteil Kladow, aus der Obhut seines Besitzers. Nach mehreren Sichtungen und einer kurzen Verfolgungsjagd verschwand es im nahen Wald.

Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby – einen kleineren Verwandten des Kängurus –, das eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 70 bis 80 Zentimetern aufweist. Nachbarn hatten es zunächst frei umherstreifend bemerkt, bevor die Polizei die Suche aufnahm. Nach einer zweistündigen Verfolgung verschwand das Wallaby im Waldgebiet.

Die Behörden raten der Bevölkerung, Abstand zu halten, falls sie dem Tier begegnen. Zwar gehe von ihm keine ernste Gefahr für Erwachsene aus, doch sollten Kinder ruhig bleiben und sich seitwärts bewegen, falls sie ihm zu nahe kommen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird empfohlen, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.

Die Polizei gab bekannt, keine aktive Fahndung durchzuführen, bittet jedoch Anwohner, mögliche Sichtungen zu melden. Der Besitzer des Tieres wurde in öffentlichen Berichten bisher nicht namentlich genannt.

Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß – seit seinem Verschwinden im Wald gab es keine bestätigten Sichtungen. Die örtliche Polizei beobachtet die Lage weiter, stützt sich aber auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Aufenthaltsort des Tieres zu ermitteln. Bisher wurden keine Verletzungen oder weitere Vorfälle gemeldet.

Quelle