Feuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brand, Unfall und Einsturzgefahr
Albin ReisingFeuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag gegen Brand, Unfall und Einsturzgefahr
Ein ereignisreicher Tag für die Feuerwehr Iserlohn: Die Einsatzkräfte waren an diesem Tag mit mehreren Vorfällen in der Region beschäftigt. Der Tag begann mit einem Fehlalarm am Morgen und gipfelte am Nachmittag in einem Gerbereibrand mit Verletzten. Zudem mussten die Rettungskräfte einen Verkehrsunfall, eine brennende Toilette und einen einsturzgefährdeten Schornstein bewältigen.
Der erste Einsatz erfolgte um 10:15 Uhr, als ein Baum drohte, auf eine Straße in Iserlohn zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte die Stelle ab, um Gefahren für den vorbeifahrenden Verkehr zu verhindern. Gegen 11:30 Uhr löste ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus, der jedoch ohne weitere Maßnahmen blieb.
Um 13:25 Uhr brach dann in einer Gerberei im Stadtteil Sümmern ein Feuer im Abgassystem aus. Eine Explosion verletzte zwei Mitarbeiter leicht. Die Feuerwehr Iserlohn sowie die Löschgruppe Sümmern rückten umgehend aus. Sie leiteten eine großangelegte Löschaktion ein und forderten ein Sonderfahrzeug an, um Rauch abzusaugen und versteckte Brandherde zu erreichen. Nach der Brandbekämpfung wurde eine Brandwache eingerichtet, um Glutnester zu kontrollieren und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Am späten Abend folgten weitere Einsätze: ein Verkehrsunfall, ein ausgelöstes Rauchmelder-Signal, eine brennende Baustellen-Toilette sowie die kontrollierte Niederlegung eines einsturzgefährdeten Schornsteins. Aufgrund der hohen Einsatzfrequenz wurden mehrere Löschgruppen und eine Spezialeinheit alarmiert, um die Einsatzbereitschaft der Wache für weitere Notfälle zu gewährleisten.
Sämtliche Vorfälle konnten ohne größere Komplikationen bewältigt werden. Der Brand in der Gerberei wurde vollständig gelöscht, und es wurden keine weiteren Glutnester festgestellt. Alle anderen Einsätze endeten ebenfalls erfolgreich – neben den beiden leicht verletzten Mitarbeitern in Sümmern gab es keine weiteren schweren Verletzungen.






