26 April 2026, 06:23

Essens lebendige Erinnerungskultur: Frauentag 2026 ehrt Nelli Neumann und Stadtgeschichte

Außenansicht des Houston Holocaust Museums mit eingravierter Textwand, verstreuten Steinen, Grünfläche, Bäumen, vorbeifahrenden Fahrzeugen, einem Straßenschild und einem bewölkten Himmel.

Essens lebendige Erinnerungskultur: Frauentag 2026 ehrt Nelli Neumann und Stadtgeschichte

Essen feierte den Internationalen Frauentag 2026 mit einer Sonderveranstaltung im Haus der Essener Geschichte

Das Haus der Essener Geschichte, das als FrauenOrt (Frauen-Gedenkstätte) anerkannt ist, öffnete am 8. März 2026 im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Tags der Archive gemeinsam mit dem Stadtarchiv seine Türen. Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, die Vergangenheit der Stadt und die Arbeit hinter der Bewahrung ihrer Geschichten zu erkunden.

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Die Veranstaltung bot der Öffentlichkeit einen vertieften Einblick in Essens Stadtgeschichte und die Arbeit der Archive. Ein Höhepunkt war die Würdigung von Nelli Neumann, einer jüdischen Lehrerin, die einst im Haus der Essener Geschichte lebte. Bereits ein Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz erinnert an sie.

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm teil, um die Verdienste des Stadtarchivs und lokaler Geschichtsinitiativen zu würdigen. In seiner Rede dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ehrenamtlichen für ihr Engagement, das die Erinnerungskultur Essens lebendig hält. Der Tag zeigte zudem, wie Archive das städtische Gedächtnis bewahren – von Alltagsmomenten bis zu prägenden historischen Ereignissen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Essener Geschichte und dem Stadtarchiv vermittelte ein tieferes Verständnis für das kulturelle Erbe der Stadt. Durch die Öffnung ihrer Bestände für die Öffentlichkeit unterstrichen sie die Bedeutung, Persönlichkeiten wie Nelli Neumann im Gedächtnis zu behalten. Gleichzeitig wurde die fortlaufende Arbeit sichtbar, mit der Essens vielfältige Geschichten für kommende Generationen bewahrt werden.

Quelle