Essen investiert 618 Millionen Euro in Schulen und moderne Infrastruktur
Andrew GudeEssen investiert 618 Millionen Euro in Schulen und moderne Infrastruktur
Essen gestaltet sein städtisches Gesicht mit einer großen Investitionsoffensive neu. Die Stadt hat rund 618 Millionen Euro für die Sanierung, Umnutzung und den Neubau von Einrichtungen bereitgestellt. Die Mittel stammen aus kommunalen Haushalten, Bundeszuschüssen sowie landesgeförderten Programmen wie dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG).
Die erste Phase der Initiative, KInvFöG I, umfasste 55 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 64,3 Millionen Euro. Alle wurden bis zum 30. Juni 2025 abgeschlossen. In der zweiten Phase, KInvFöG II, sind 25 weitere Maßnahmen enthalten – hier sind 57 Millionen Euro bewilligt und 84 Millionen bereits ausgegeben worden.
Eines der jüngsten Vorhaben war die Fertigstellung der Stadthafenschule in Vogelheim, die im Rahmen von KInvFöG II für 4,7 Millionen Euro saniert wurde. Zudem hat die Stadt 26,25 Millionen Euro für den Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kitas sowie 8,2 Millionen Euro für energetische Sanierungen gesichert.
Eine weitere wichtige Finanzierungsquelle war das Programm "Gute Schule 2020", das Essen eine Kreditlinie in Höhe von 81,4 Millionen Euro einräumte. Dieser Betrag ist inzwischen vollständig ausgeschöpft. Insgesamt steuert die Stadt etwa 415 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt zu dem 618-Millionen-Investitionsplan bei.
Ziel der Projekte ist die Modernisierung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden in ganz Essen. Mit Mitteln aus verschiedenen Quellen treibt die Stadt die Aufwertung von Infrastruktur und Dienstleistungen voran. Die abgeschlossenen Arbeiten im Rahmen von KInvFöG I und die laufenden Maßnahmen unter KInvFöG II markieren eine bedeutende Phase in Essens Entwicklungsplänen.






