24 May 2026, 04:26

Düsseldorfer Zoll deckt 229 Strafverfahren in den Sommerferien auf

Sommerurlaubsbilanz
                        Zoll an Düsseldorfer Flughafen leitet 229 Strafverfahren ein

Düsseldorfer Zoll deckt 229 Strafverfahren in den Sommerferien auf

Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen hatten in den Sommerferien alle Hände voll zu tun – sie deckten eine breite Palette an Verstößen auf. Zwischen Juni und August leiteten sie 229 Strafverfahren und 38 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zu den Delikten zählten nicht deklariertes Bargeld, illegale Waffen sowie Steuerhinterziehungsversuche bei Luxusgütern.

Michael Walk, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, bestätigte, dass Verstöße gegen den Artenschutz in diesem Zeitraum selten waren. Nur in zwei Fällen ging es um Korallensteine – sie stellten damit die ausnahmsweise geringste Verstoßart dar.

Am häufigsten unterliefen Reisenden Meldepflichten für Bargeld: Die Beamten registrierten 30 solche Fälle, bei denen insgesamt 515.000 Euro beschlagnahmt wurden. Weitere 35 Vorfälle betrafen den illegalen Import verbotener Medikamente, während in 20 Fällenunbefugter Waffenbesitz im Gepäck festgestellt wurde.

Auch Steuerhinterziehung hielt die Behörden in Atem. In 174 Fällen ging es um nicht angemeldete Luxuswaren oder Zigaretten, darunter 411.000 illegale Zigaretten, 153 Kilogramm losen Tabak und 10 Liter nicht deklarierten Alkohol. Die Beschlagnahmungen führten zu Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 40.000 Euro für zu erwartende Bußgelder.

Trotz der hohen Zahl an Verstößen blieben Artenschutzvergehen die Ausnahme. Walk betonte, dass lediglich zwei Korallensteine sichergestellt wurden – ein klare Seltenheit im Vergleich zu anderen Delikten.

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Die Sommerkontrollen brachten erhebliche Beschlagnahmungen und finanzielle Sanktionen mit sich. Die Zollbeamten sicherten Garantiezahlungen von 40.000 Euro und konfiszierten unter anderem Bargeld, Tabak und Alkohol. Die Zahlen spiegeln ein breites Spektrum an Verstößen wider, wobei artenschutzrelevante Vergehen auffällig gering blieben.

Quelle