Düsseldorfer Polizei verschärft Kontrollen für Fahrräder, E-Scooter und Mofas
Marit CichoriusDüsseldorfer Polizei verschärft Kontrollen für Fahrräder, E-Scooter und Mofas
Die Düsseldorfer Polizei hat im Rahmen der jährlichen Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" die Verkehrskontrollen intensiviert. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Zweirädern – darunter Fahrräder, E-Scooter und Mofas. Die Behörden wollen damit den wachsenden Sicherheitsbedenken begegnen, die mit der zunehmenden Beliebtheit dieser Fahrzeuge in Städten einhergehen.
Die seit 2018 laufende Aktion steht 2024 unter dem Motto "Zweiräder im Blick". An einem einzigen Kontrolltag überprüften Beamte in städtischen Gebieten 218 Fahrzeuge, darunter 94 Fahrräder, 61 E-Scooter, 19 Mofas und 44 weitere Fahrzeuge.
Verstöße waren häufig: Bei Radfahrern wurden sechsmal Rotlichtmissachtungen festgestellt, zwölfmal Ablenkung im Verkehr und 24-mal die illegale Nutzung von Gehwegen. Auch E-Scooter-Fahrer hielten sich nicht an die Regeln – zwei besaßen keine vorgeschriebene Versicherung, zwei waren abgelenkt, und zehn fuhren auf Bürgersteigen.
Auf Landstraßen und Autobahnen kontrollierten die Beamten 126 Fahrzeuge, darunter 69 Mofas und 56 weitere Fahrzeugtypen. Die Polizei betonte, dass rücksichtsloses Verhalten alle Verkehrsteilnehmer gefährdet. Um die Risiken zu verringern, werden nun vermehrt präventive Maßnahmen und gezielte Kontrollen eingesetzt.
Die Kampagne unterstreicht die Notwendigkeit einer strengeren Einhaltung der Verkehrsregeln durch Zweiradfahrer. Angesichts der steigenden Zahl von Fahrrädern, E-Scootern und Mofas auf den Stadtstraßen warnt die Polizei: Nur wenn sich alle an die Vorschriften halten, lassen sich Unfälle vermeiden und die Straßen für alle sicherer machen.






