27 March 2026, 00:26

Duisburgs OB Sören Link lehnt SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027 ab

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibenden Text.

Duisburgs OB Sören Link lehnt SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027 ab

Die SPD in Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die Landtagswahl 2027 vor, wobei mehrere qualifizierte Kandidaten im Rennen sind. Doch nun hat Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link eine Kandidatur für die Spitzenposition ausgeschlossen. Seine Entscheidung fällt trotz früherer Berichte über Unterstützung durch prominente Parteimitglieder.

Sören Link, der erst vor wenigen Monaten mit einer deutlichen Mehrheit als Oberbürgermeister von Duisburg wiedergewählt wurde, bestätigte, dass er nicht für die Führungsrolle der SPD antreten werde. Stattdessen will er sich weiterhin auf seine aktuellen Aufgaben in der Stadt konzentrieren. Seine Absage folgt auf Spekulationen, wonach die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas ihn bereits im Januar als Spitzenkandidaten für den Wahlkampf 2027 ins Spiel gebracht hatte.

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Die nordrhein-westfälische SPD verfügt dennoch über mehrere weitere potenzielle Kandidaten für die Wahl. Die Partei strebt an, ihre Wahlkampfstrategie bis Januar zu finalisieren, um den Weg für ein wettbewerbsfähiges Rennen zu ebnen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der sich die politische Landschaft verändert: Bei jüngsten Wahlen, wie der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, konnte die CDU nach 35 Jahren wieder an die Macht zurückkehren.

Mit Links Verzicht muss die SPD nun aus den verbleibenden Kandidaten wählen. Die Strategie der Partei wird im Januar festgezurrt und prägt damit ihren Ansatz für die Landtagswahl 2027. Das Ergebnis wird zeigen, wer die SPD in Nordrhein-Westfalen in den Wahlkampf führen wird.

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