DEVK holt BVdP-Preis 2024 für Schadenmanagement – LVM nur noch Dritter
Albin ReisingDEVK holt BVdP-Preis 2024 für Schadenmanagement – LVM nur noch Dritter
DEVK Versicherung gewinnt BVdP-Preis 2024 für Schadenmanagement – LVM auf Platz drei
Die DEVK Versicherung hat den BVdP-Preis 2024 für Schadenmanagement gewonnen und damit den Vorjahressieger LVM von der Spitze verdrängt. Die jährliche Auszeichnung des Bundesverbands der Lackierer- und Karosseriebauer (BVdP) kürt die besten Versicherer in der Abwicklung von Fahrzeugreparaturen. In diesem Jahr zeigte sich ein enges Rennen an der Spitze, bei dem auch die HUK-Coburg und die LVM stark abschnitten.
Seit der Einführung des Preises im Jahr 2023 steigt die Beteiligung der Branche kontinuierlich – von anfangs 15 auf voraussichtlich 25 Versicherer bis 2025. Entscheidende Kriterien sind mittlerweile Kundenzufriedenheit, Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie der Einsatz digitaler Lösungen wie Künstlicher Intelligenz (KI).
Die DEVK sicherte sich erstmals den ersten Platz und überholte damit alle Mitbewerber. Daniel Graß, stellvertretender Leiter der Kfz-Schadenbewertung bei der DEVK, nahm die Auszeichnung für das Unternehmen entgegen. Der Erfolg spiegelt die konsequente Ausrichtung des Versicherers auf Effizienz und Kundenerlebnis wider – so liegt die durchschnittliche Bearbeitungsdauer von Schadensfällen bei unter zehn Tagen.
Die HUK-Coburg belegte mit ihrem besten Ergebnis aller Zeiten den zweiten Platz. Martin Schneider, Leiter der Netzwerkentwicklung im Schadenprozessmanagement, nahm die Trophäe für den Versicherer entgegen. Der Vorjahressieger LVM rutschte hingegen auf Rang drei ab. Michael Messmann, Leiter der Werkstattkoordination bei LVM, betonte zwar die Fortschritte in der Branche, sah aber weiterhin Verbesserungspotenzial bei der kooperativen Schadenabwicklung.
Michael Pinto, Geschäftsführer des BVdP, präsentierte eine Auswertungsgrafik, die die Leistungen der Versicherer vergleicht. Die Daten zeigten eine klare Lücke zwischen den Top drei – DEVK, HUK-Coburg und LVM – und den beiden Schlusslichtern, die vor allem bei der Digitalisierung hinterherhinken. Führende Unternehmen wie Allianz und AXA setzen bereits KI-gestützte Tools ein, um Bewertungen zu beschleunigen und die Transparenz zu erhöhen.
Der BVdP betonte, dass zwar die kooperative Schadenregulierung nach wie vor Priorität habe, aber längst nicht alle Versicherer moderne Standards vollständig umgesetzt hätten. Ausschlaggebend für die diesjährige Platzierung waren insbesondere die Kundenzufriedenheit – gemessen am Net Promoter Score (NPS) – sowie eine klare Kommunikation.
Der Sieg der DEVK markiert einen Wandel in der Branche, bei dem schnellere Abwicklungszeiten und digitale Innovationen zunehmend zum Standard werden. Die Top drei setzen nun die Maßstäbe, während andere Versicherer unter Druck geraten, nachzuziehen. Die wachsende Teilnahme am Preis spiegelt zudem die grundlegenden Veränderungen in der Schadenabwicklung in ganz Deutschland wider.






