03 April 2026, 02:21

Brantner fordert "Generationenvertrag" – und lehnt Pflicht-Staatsdienst ab

Papier mit handgeschriebenem Text, der "Newtown Market Hall, die Wahl, Mr. Williams' Vorschlag für gegen die Mehrheit" lautet

Brantner fordert "Generationenvertrag" – und lehnt Pflicht-Staatsdienst ab

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat ein neues "Generationenvertrag"-Modell gefordert, um mehr Gerechtigkeit in der Bildungspolitik und Klimaschutz zu schaffen. Zugleich äußerte sie sich zurückhaltend zu dem Vorschlag eines verpflichtenden Staatsdienstes, setzte sich aber für bessere Bedingungen im militärischen Bereich ein. Die Debatte wird im Mittelpunkt des Parteitags Ende November stehen.

Die Idee eines verpflichtenden Staatsdienstes findet Unterstützung bei prominenten Grünen wie Mona Neubaur, Katharina Fegebank, Katharina Schulze, Tarek Al-Wazir und Anton Hofreiter. Brantner hingegen steht dem Plan nicht uneingeschränkt positiv gegenüber. Stattdessen schlug sie ein freiwilliges Registrierungssystem für alle über 18-Jährigen vor.

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Brantner betonte, wie wichtig es sei, den Wehrdienst attraktiver zu gestalten. Die grüne Bundestagsfraktion hat bereits einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der rechtliche Lücken schließen und die Arbeitsbedingungen von Soldatinnen und Soldaten verbessern soll. Dazu gehören familienfreundliche Regelungen, modernisierte Kasernen und beschleunigte Einstellungsverfahren.

Gleichzeitig erkannte sie die Unzufriedenheit vieler junger Menschen mit der Regierungspolitik an. Ihr Fokus liegt darauf, ein faireres System zu schaffen, das Bildungschancen, Klimaschutz und nationale Verantwortung in Einklang bringt.

Auf dem Parteitag Ende November werden die Grünen über diese Vorschläge beraten. Sollten sie angenommen werden, könnten sie den Wehrdienst reformieren und generationenübergreifende Sorgen aufgreifen. Entscheidend wird sein, ob sich die Mitglieder für Brantners freiwilligen Ansatz oder für strengere Pflichtregelungen aussprechen.

Quelle