Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen für Krisenfälle
Andrew GudeBottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen für Krisenfälle
Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationsstellen eingerichtet, um Bürgerinnen und Bürger bei Stromausfällen oder Versorgungsengpässen zu unterstützen. Diese Anlaufstellen werden von Ehrenamtlichen und kommunalen Mitarbeitenden besetzt und stehen in Krisensituationen mit Rat und Tat zur Seite. Rechtliche Grundlage für ihre Einrichtung bildet das bestehende Katastrophenschutzrecht.
Die Notfall-Informationsstellen, kurz NIS, sind über das gesamte Bottroper Stadtgebiet verteilt. Sie befinden sich an Feuerwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen, Schulen und anderen kommunalen Gebäuden. Jede Stelle ist durch ein rotes Schild sowie Strandfahnen mit der Aufschrift „Notfall-Informationsstelle“ deutlich gekennzeichnet.
An jeder NIS werden mindestens drei Personen im Einsatz sein. Freiwillige aus Feuerwehr, Hilfsorganisationen und rund 160 kommunale Beschäfte haben sich bereit erklärt, an der nächstgelegenen Stelle mitzuwirken. Zu ihren Aufgaben gehört es, Notrufmeldungen vor Ort entgegenzunehmen, diese an die Leitstelle weiterzuleiten und der Bevölkerung wichtige Informationen sowie Verhaltenshinweise zu geben.
Für den 20. September ist eine Großübung geplant, um das System zu testen. Alle 24 NIS werden während der Übung in Betrieb sein und voll besetzt sein. Die Stellen sind jedoch nicht für längere Aufenthalte oder die Verteilung von Versorgungsgütern ausgelegt. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher aufgefordert, selbst Vorsorge zu treffen und sich mit dem Notwendigsten wie Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Bargeld und einer Taschenlampe auszustatten.
Die NIS operieren auf Basis von § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). Ihr Ziel ist es, in Notlagen für klare Kommunikation und Handlungsanweisungen zu sorgen. Die anstehende Übung soll die Einsatzbereitschaft für den Ernstfall bestätigen.






