23 May 2026, 12:21

Bochum zieht seit 1991 Tausende Ostdeutsche an – der Trend hält an

35 Jahre Wiedervereinigung in Bochum

Bochum zieht seit 1991 Tausende Ostdeutsche an – der Trend hält an

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Bochum einen stetigen Zuzug von Menschen aus Ostdeutschland verzeichnet. Seit 1991 haben etwa 15.000 Personen die Stadt als neue Heimat gewählt. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung – jährlich ziehen Hunderte in die Ruhrgebietsstadt.

Die Migrationsbewegung setzte nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 ein. Seither verlassen jährlich rund 500 Menschen die neuen Bundesländer, um sich in Bochum niederzulassen. Dieser kontinuierliche Zuzug hat die Bevölkerungsstruktur der Stadt über die Jahre geprägt.

Deutlich weniger Bewohner entscheiden sich hingegen für den umgekehrten Weg: Die Zahl derer, die Bochum in Richtung Ostdeutschland verlassen, liegt etwa 35 Prozent unter der der Zuziehenden aus dieser Region. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die Attraktivität Bochums als Ziel für Menschen aus den ehemaligen ostdeutschen Bundesländern.

Die Daten bestätigen einen langfristigen Wandel der Migrationsströme zugunsten Bochums. Mit rund 15.000 Zuzügen seit 1991 bleibt die Stadt eine beliebte Wahl. Die geringere Zahl der Fortzüge deutet zudem darauf hin, dass viele nach ihrem Umzug in den Westen dauerhaft bleiben.

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