05 June 2026, 15:31

BOB Campus in Düsseldorf: Wie aus einer Industriebrache ein lebendiges Viertel entstand

"BOB Campus" mit herausragender Architektur

BOB Campus in Düsseldorf: Wie aus einer Industriebrache ein lebendiges Viertel entstand

Aus einem ehemaligen Textilfabrik-Gelände in Düsseldorf ist der BOB Campus entstanden – ein lebendiges urbanes Zentrum. Das von der gemeinnützigen Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH getragene Projekt vereint Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaftsräume an einem Ort. Für sein innovatives Design und sozialen Ansatz wurde es bereits vor der offiziellen Preisverleihung im nächsten Jahr ausgezeichnet.

Der Campus entstand auf dem Areal einer stillgelegten Industriebrache, wo ein Fabrikgebäude aus den 1970er-Jahren saniert und neu genutzt wurde. Das Design überwindet Höhenunterschiede von bis zu 20 Metern und fügt alte und neue Bausubstanz nahtlos zusammen. Insgesamt wurden 25 Gebäude und Außenflächen neu errichtet oder modernisiert.

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Doch das Projekt geht über Architektur hinaus: Es fördert soziales Engagement. Bildungsstätten, betreutes Wohnen, Arbeitsräume und ein großer Nachbarschaftspark schaffen einen Ort für alle Altersgruppen und Hintergründe. Anwohner:innen und lokale Initiativen gestalteten den Campus maßgeblich mit – und stärkten so den Zusammenhalt und die Vielfalt im Viertel.

Eine Jury lobte, wie es dem Projekt gelang, Menschen trotz schwieriger Ausgangsbedingungen zu verbinden. Das gemeinnützige Modell sichert langfristige Nachhaltigkeit, mit Fokus auf geteilte Verantwortung und kulturellen Austausch. Der Erfolg der Initiative wird am 9. Februar 2026 im K21 Kunstmuseum Düsseldorf bei einer offiziellen Feier gewürdigt.

Der BOB Campus dient heute als Vorbild für inklusive Stadtentwicklung. Die Mischung aus Wohnraum, Bildung und Grünflächen bietet eine Blaupause für künftige Projekte. Die Preisverleihung im nächsten Jahr wird seine formelle Anerkennung als Meilenstein partizipativer Gestaltung besiegeln.

Quelle