25 March 2026, 08:24

Berlins Clubkultur feiert ihr Erbe: Vom Underground zum Stadtmythos

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines zerfallenden Tunnels in den Ruinen der Berliner Mauer, mit Schutt auf dem Boden und einem Licht am Ende.

Berlins Clubkultur feiert ihr Erbe: Vom Underground zum Stadtmythos

Berlins legendäre Clubszene steht im Herbst im Mittelpunkt – mit dem Tag der Clubkultur

Vom 3. bis 12. Oktober feiert das Festival mit über 100 Veranstaltungen in der ganzen Stadt die soziale und politische Bedeutung der Partykultur, die seit dem Mauerfall 1989 tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt ist. Organisiert von der Clubcommission Berlin, würdigt es den Einfluss der Clubszene auf die Hauptstadt.

Die Ursprünge des Festivals reichen bis in die Zeit der Wiedervereinigung Ost- und West-Berlins zurück, als Underground-Locations zu Hochburgen des Techno wurden. Clubs wie das UFO, der erste Acid-House-Club der Stadt, richteten 1989 die Afterparty zur ersten Loveparade aus. Später prägten ikonische Orte wie der Bunker (1992), das E-Werk – ein umgebautes Kraftwerk, das als "Berghain der 90er" galt – oder der Tresor Berlins Ruf als Techno-Metropole.

Das Programm 2024 Am 3. Oktober zeigt das Festival Mark Reeders Dokumentarfilm B-Movie, der die kulturelle Explosion Berlins nach dem Mauerfall beleuchtet. Bereits am 2. Oktober kooperieren im Haus der Visionäre der Club der Visionäre und das CTM-Festival. Weitere beteiligte Locations sind unter anderem Modeselektor, der KitKatClub, die Cassiopeia, das Goldengate und der Ohm.

Für Vielfalt sorgt auch der Tipsy Bear in Prenzlauer Berg mit einer Drag-Show am 4. Oktober. Das vollständige Programm und weitere Infos gibt es auf der offiziellen Festival-Website *tagderclubkultur.berlin*.

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Der Tag der Clubkultur unterstreicht Berlins anhaltenden Einfluss auf elektronische Musik und Nachtleben. Mit Filmen, Performances und Diskussionsrunden zeigt das Festival, wie die Clubkultur die Identität der Stadt geprägt hat – bis heute. Bis zum 12. Oktober verbindet es Geschichte, Kunst und Feiern.

Quelle