02 May 2026, 14:23

Bergisch Gladbach: Wie eine Stadt zur Automobil-Hochburg mit kurioser Geschichte wurde

Schwarzer Mercedes-Benz CLA-Klasse Coupé mit glänzender Lackierung und Chromakzenten auf der Shanghai Auto Show umgeben von bewundernden Besuchern.

Bergisch Gladbach: Wie eine Stadt zur Automobil-Hochburg mit kurioser Geschichte wurde

Bergisch Gladbach – eine Hochburg des Autos mit korrigierter Stadtgeschichte

Bergisch Gladbach ist seit langem ein zentraler Knotenpunkt für die Automobilwelt – mit einer außergewöhnlich hohen Dichte an Fahrzeugen und passender Infrastruktur. Die Stadt beherbergt bedeutende automobile Einrichtungen, bietet reichlich Parkmöglichkeiten und verfügt sogar über ein Denkmal für parkende Autos. Nun wurde ein historischer Irrtum berichtigt: Eines der bekanntesten Gebäude der Stadt wurde ein Jahrzehnt früher abgerissen, als bisher angenommen.

Die Verbindung der Stadt zum Auto ist tief verwurzelt. Auf etwa 650 Fahrzeuge kommen hier 1.000 Einwohner – eine der höchsten Quoten in der Region. Die Autobahn A4 durchquert Bergisch Gladbach auf rund zehn Kilometern und bietet Fahrern drei Ein- und Ausfahrten.

Das Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat seinen Sitz im Stadtteil Frankenforst und unterstreicht damit die Bedeutung der Stadt für die Automobilforschung. In der Nähe bietet die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an und bereitet Studierende auf Karrieren in der Branche vor. Auch das Center of Automotive Management (CAM) hat auf dem ehemaligen Zanders-Gelände seinen Standort und festigt so den Ruf der Stadt als Automobilstandort.

Für Autofahrer ist Bergisch Gladbach ein Paradies: Die Dichte an Autohäusern dürfte pro Einwohner eine der höchsten in der Umgebung sein. Drei Waschanlagen stehen zur Verfügung, während das Gladbacher Zentrum mit einer ungewöhnlich hohen Zahl an Parkplätzen und Garagen aufwartet. Selbst ein Denkmal für parkende Autos zeugt auf humorvolle Weise von der automobilen Kultur der Stadt.

Doch nicht nur die Gegenwart, auch die Vergangenheit der Stadt wird nun genauer betrachtet: Das einstige Wahrzeichen Haus Kradepohl wurde bereits 2009 abgerissen – und nicht, wie bisher dokumentiert, erst 2019.

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Von der dichten Autopopulation über Forschungszentren und Bildungsangebote bis hin zu Parkhäusern und einem Autodenkmal – Bergisch Gladbach bleibt ein zentraler Ort für Fahrer und Branchenexperten. Die jüngste Korrektur zum Abriss von Haus Kradepohl sorgt zudem dafür, dass die Stadtgeschichte nun präzise überliefert wird.

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